!!! Aktuelle Informationen zur Coronavirus Pandemie (COVID-19) !!!


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Aktuelle Zahlen im
Schwalm-Eder-Kreis
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Aktuelle Zahlen im
Bundesland Hessen
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  • Außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes

    Aufgrund des Bund-Länder-Beschlusses sollen Unternehmen, die im November 2020 schließen müssen, mit einer außerordentlichen Wirtschaftshilfe für die finanziellen Ausfälle entschädigt werden. Das Maßnahmenpaket enthält 10 Mrd. Euro und ist für die Dauer der Schließung, also bis zum 30.11.2020 angelegt.

    Kernpunkte:
    Die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes ist gedacht für Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, deren Betriebe aufgrund der verschärften Corona-Maßnahmen ab dem 2. November 2020 temporär geschlossen wurden. Die Auszahlung erfolgt als einmalige Kostenpauschale.


    Direkt betroffene Unternehmen
    Antragsberechtigt sind alle Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die auf der Grundlage des Bund-Länder-Beschlusses vom 28.10.2020 ihren Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Sie gelten als direkt betroffene Unternehmen, dazu zählen auch Hotels. Hotels, die im November 2020 noch Geschäftsreisende beherbergen, erhalten gleichfalls eine Entschädigung auf der Basis der Umsätze aus dem November 2019, solange ihr aktuell erzielter Umsatz nicht über 25 % der Umsätze aus dem November 2019 liegen.


    Indirekt betroffene Unternehmen
    Ebenfalls antragsberechtig sind Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80% ihrer Umsätze mit Unternehmen erzielen, die zur ersten Gruppe gehören. Sie gelten als indirekt betroffene Unternehmen.


    Verbundene Unternehmen
    zählen zu den Antragberechtigen, wenn mehr als 80 % ihres verbundweiten Umsatzes auf direkt oder indirekt betroffene Verbundunternehmen entfallen.


    Kommunale Unternehmen,
    die von der Schließung betroffen sind, sind ebenfalls antragsberechtigt. Dazu zählen Kultur- und Veranstaltungseinrichtungen, aber auch kommunale Tourismusorganisationen.

    Höhe der Hilfe
    Der Erstattungsbetrag beträgt 75 % des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats, d. h. von November 2019, für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter. Die Zuschüsse werden pro Woche der Schließung gewährt. Berechnet wird auf der Grundlage des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019.


    Soloselbstständige
    können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz aus 2019 zugrunde legen.


    Firmenneugründungen
    Antragsberechtigte, die nach dem 31.10.2019 ihr Geschäft eröffnet haben, können als Vergleichsumsatz den Monatsumsatz 2020 oder den monatlichen Durchschnittsumsatz seit der Gründung wählen.


    Förderhöchstgrenze
    Höchstgrenze der Förderung ist der beihilferechtliche Rahmen, der sich auf 1 Mio. Euro beläuft. Beihilfen über 1 Mio. Euro fallen unter die Novemberhilfe plus und müssen erst bei der EU-Kommission notifiziert werden.


    Verrechnung mit anderen Hilfen und Leistungen
    Andere, bereits gewährte Leistungen wie Überbrückungshilfen oder Kurzarbeitergeld, die im Förderzeitraum bezogen werden, werden angerechnet. Erzielte Umsätze von mehr als 25 % werden auf die Umsatzerstattung ebenfalls angerechnet.


    Restaurants mit Liefer- oder Abholservice während der Schließung
    kommt man entgegen, indem Umsätze aus dem Außerhausverkauf während der aktuellen, temporären Schließung, die mit reduziertem Mehrwertsteuersatz belegt sind, aus den Umsätzen herausgerechnet werden. Der Entschädigungsanspruch wird allein aus dem Umsatz berechnet, der im November 2019 erzielt worden ist.


    Antragstellung
    Anträge können elektronisch gestellt werden durch Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer. Die Antragstellung erfolgt wie bei den Überbrückungshilfen auch über die Plattform der Überbrückungshilfe. Soloselbstständige sollen bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 EUR unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt sein.


    Auszahlung und Auszahlungsbeginn
    Die Auszahlung erfolgt über die Überbrückungshilfe-Plattform. Nach heutigem Kenntnisstand erfolgt die Auszahlung in der letzten Novemberwoche. Es sollen vorab Abschlagszahlungen gewährt werden.

     

    Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft:
    https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/M-O/massnahmenpaket-fuer-unternehmen-gegen-die-folgen-des-coronavirus.pdf?__blob=publicationFile&v=4

  • Corona-Pandemie- aktuelle Zahlen für Bad Zwesten

    Die Corona-Pandemie stellt uns vor große Herausforderungen. Uns allen wird viel abverlangt, wir müssen uns in beinahe allen Bereichen unseres Lebens aktuell sehr einschränken.

    Um das Verständnis dafür zu wecken bedarf es eines hohen Maßes an Transparenz.

    Daher scheint es mir geboten, die aktuelle Zahl der Infizierten für Bad Zwesten zu veröffentlichen.

    Aktuell sind in unserer Gemeinde drei Personen infiziert. Zwischenzeitlich waren 4 weitere Personen aus unsere Gemeinde infiziert und sind wieder genesen. Die Infizierten sind unter Quarantäne gestellt, es geht von Ihnen keine Gefahr aus.

    Ich setzte bei meiner Informationspolitik auf mündige Bürgerinnen und Bürger. Ein gesellschaftliches Ausgrenzen von Betroffenen oder deren Angehörigen, wie es das in der Nachbarstadt Borken bei Mitarbeiterinnen eines Seniorenheims gegeben hat, ist unangebracht und darf es bei uns nicht geben.

  • Die Verwaltung, die Tourist-Info und der Bauhof sind für den Publikumsverkehr geschlossen!

    Lieber Mitbürgerinnen und Mitbürger,

    mit Stand vom Samstag, den 31. Oktober 2020, 15:45 Uhr sind 215 Mitbürgerinnen und Mitbürger im Schwalm-Eder-Kreis mit dem Coronavirus infiziert. Die aktuelle Situation entwickelt sich sehr dynamisch weiter. Der Inzidenzwert liegt mittlerweile bei 75,56 und somit haben wir die nächste Stufe im Eskalationskonzept des Landes Hessen für die kreisfreien Städte und Landkreise erreicht.

    Es ist unser Hauptanliegen die Sicherheit von Ihnen allen sowie die öffentliche Infrastruktur sicherzustellen.

    Hierzu werden in der Gemeinde Bad Zwesten bis auf Weiteres folgende Maßnahmen umgesetzt:

    1. Wir schließen vorsorglich ab Montag, den 02.11.2020 die Verwaltung, die Tourist-Info und den Bauhof für den Publikumsverkehr. Wir bitten dringend von nicht notwendigen Besuchen in unserem Rathaus und dem Bauhof abzusehen. Zahlreiche Angelegenheiten oder Auskünfte lassen sich telefonisch oder per E-Mail klären. Alle Bürgerinnen und Bürger werden daher aufgefordert, sich bei Fragen immer vorab telefonisch oder per E-Mail mit den Mitarbeitern in Verbindung zu setzen, um abzuklären, ob ein direkter Kontakt notwendig ist. Bei Bedarf kann gern ein persönlicher Termin vereinbart werden. Die Kontakte der einzelnen Mitarbeiter können Sie hier entnehmen.

    2. Außentermine der gemeindlichen Mitarbeiter werden auf ein Minimum beschränkt.

    3. Alle Dorfgemeinschaftshäuser sind geschlossen und stehen bis auf Weiteres nicht zur Verfügung. Dies gilt auch für bereits gebuchte private Veranstaltungen in unseren Räumlichkeiten. Ausnahme: Zusammenkünfte und Veranstaltungen sind nur bei besonderem öffentlichen Interesse (beispielsweise Parteiveranstaltungen, die zur Durchführung und Vorbereitung von allgemeinen Wahlen erforderlich sind, Gedenkveranstaltungen oder Maßnahmen der Tierseuchenbekämpfung und -prävention) und mit Genehmigung von der Gemeindeverwaltung zulässig.

    4. Gemeinsam mit dem Gemeindebrandinspektor wurde bereits beschlossen, dass wir den Übungsdienst der Minifeuerwehr, Jugendfeuerwehr und Einsatzabteilung in den Feuerwehrhäusern der Gemeinde Bad Zwesten bis auf Weiteres aussetzen. Damit werden auch alle Versammlungen, Übungsdienste, Krabbelgruppen, usw. nicht stattfinden. Die Feuerwehrhäuser dürfen nur noch zu Einsatzfällen durch die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren genutzt werden.

    5. Wichtigste Maßnahme in der kommenden Zeit wird es sein, Abstand zu halten und Kontakte zu verringern. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
      Aufenthalte im öffentlichen Raum sind daher ab dem 02.11.2020 nur alleine oder mit den Angehörigen des eigenen oder eines weiteren Hausstandes bis zu einer Gruppengröße von höchstens zehn Personen gestattet. Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

    6. Der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum ist in der Zeit von 23 bis 6 Uhr untersagt.


    Wir bitten Sie alle um Ihre Mithilfe und Ihr Verständnis. Die gesamte Gesellschaft muss nun an einem Strang ziehen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

    Wir werden Sie weiterhin auf dem Laufenden halten und bitten alle betroffenen Bürger um Verständnis.

    Bitte informieren Sie sich selbständig und regelmäßig über weitere Bekanntmachungen auf unserer Internetseite und der Internetseite des Schwalm-Eder-Kreises.

    Im Nachgang berichten wir entsprechend auch im Mitteilungsblatt der Gemeinde Bad Zwesten.

    Vielen Dank.
    Ihre Gemeindeverwaltung

  • Pressemeldung des Schwalm-Eder-Kreises

    Schwalm-Eder-Kreis begrüßt hessenweite Lösung

    Die Zahl der an SARS-CoV-2-Erkrankten steigt auch im Schwalm-Eder-Kreis weiter an. Landrat Winfried Becker und Erster Kreisbeigeordneter Jürgen Kaufmann begrüßen die hessenweiten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Beiden ist bewusst, dass dies für verschiedene Bereiche sehr harte Einschnitte bedeutet.

     „Das aktuelle Infektionsgeschehen lässt leider keine andere Möglichkeit zu, als die bestehenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie weiter zu verschärfen. Wir sind jedoch froh, dass aufgrund der landesweit hohen Infektionszahlen jetzt endlich hessenweite Regelungen getroffen wurden“, so Landrat Winfried Becker und Erster Kreisbeigeordneter Jürgen Kaufmann. Ab 2. November gilt die neue Verordnung des Landes Hessen und die darin aufgenommenen Maßnahmen für alle Bürgerinnen und Bürger im Schwalm-Eder-Kreis.

     Dass weitere Beschränkungen notwendig sind, zeigen die rasant ansteigenden Infektionszahlen vor allem in den vergangenen zwei Wochen. Aktuell befindet sich der Schwalm-Eder-Kreis in Stufe vier (rot) des Eskalationskonzeptes des Landes Hessen mit einer 7-Tage-Inzidenz von 65,00 (Stand: 30.10.2020, 13:00 Uhr). Damit hat der Schwalm-Eder-Kreis in dieser Phase steigender Infektionszahlen einen aktuellen Höchstwert erreicht.

     „Die Entwicklung im Schwalm-Eder-Kreis hat in den vergangenen Wochen gezeigt, dass die Kurve leider kontinuierlich nach oben zeigt, zumal noch Testergebnisse aus der aktuellen Woche ausstehen.“, sagen Landrat Becker und Vizelandrat Kaufmann.

     

    Dynamisches Infektionsgeschehen in Einrichtungen

     Sorge bereitet insbesondere die Zunahme von Infektionen in Einrichtungen. Derzeit wurden an insgesamt neun Schulen im Schwalm-Eder-Kreis positive SARS-CoV-2-Fälle registriert. Wegen der Infektion von drei Erzieherinnen sowie zwei Kindern hat das Gesundheitsamt die Schließung der Kita Osterbach in Homberg (Efze) bereits in der vergangenen Woche angeordnet. Die Einrichtung wird noch bis 4. November geschlossen bleiben. Weiterhin wurden aktuell in einer Klinik sowie in sechs Pflege- und Betreuungs-einrichtungen positive Fälle gemeldet.

     „Aufgrund der kontinuierlich hohen Infektionszahlen war das zu befürchten. Das Geschehen ist im gesamten Schwalm-Eder-Kreis verteilt. Dadurch ist die Gefahr groß, dass auch verteilt Infektionen in Einrichtungen getragen werden. Das müssen wir, so gut es geht, verhindern.“, betonen Landrat Winfried Becker und Erster Kreisbeigeordneter Jürgen Kaufmann.

     

    Ab Montag MNB-Pflicht ab der 5. Klasse

     Nach der Verordnung des Landes Hessen, gilt ab kommendem Montag für die 5. Klassen im Unterricht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB).

     „Die Pflicht gilt für alle Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen. Dennoch empfehlen wir darüber hinaus weiterhin das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auch für alle Schülerinnen und Schüler der Grundschulen.“, sagen Landrat Becker und Vize-landrat Kaufmann.

     Damit kommt der Schwalm-Eder-Kreis den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht ab der Klasse 1 nach.

     

    Sporthallen ab 31. Oktober 2020 für Freizeit- und Vereinssport geschlossen

    Zusätzlich macht der Schwalm-Eder-Kreis von seinem Hausrecht Gebrauch und schließt bereits ab Samstag, 31. Oktober 2020, die kreiseigenen Sporthallen für den Freizeit- und Vereinssport. Dieser Regelung schließen sich die Kommunen des Schwalm-Eder-Kreises an. Der Schulsport kann unter besonderen Hygienebedingungen zunächst weiterhin in den Sporthallen des Kreises stattfinden. Das Hessische Kultusministerium und der Schwalm-Eder-Kreises als Schulträger empfehlen für den Schulsport aber, so oft wie möglich den Sportunterricht unter freiem Himmel durchzuführen.

     Landrat Becker und Vizelandrat Kaufmann appellieren vor diesem Hintergrund noch einmal eindringlich an die Bürgerinnen und Bürger des Schwalm-Eder-Kreises, sich an die aktuellen Regeln und Empfehlungen zu halten.

     

     

    Neue Quarantäne-Regelungen ab 1. November

     Ab 1. November gelten für ganz Hessen zudem veränderte Regelungen, die häusliche Quarantäne betreffend. So gilt für Personen, die mit einer positiv auf SARS-CoV-2 g-testeten Person in einem Hausstand leben, ebenfalls automatisch ohne gesonderten Bescheid des Gesundheitsamtes häusliche Quarantäne. Ausnahmen gelten für diese Personen lediglich bei dringenden und unaufschiebbaren Erledigungen.

     „In der aktuellen Situation halten wir die Maßnahmen, auch wenn sie äußerst schmerzhaft sind, für richtig und vertretbar. Es gilt weiterhin einen vollständigen Lockdown, wie wir ihn im Frühjahr hatten, zu vermeiden. Dafür müssen wir alle Einschnitte im Alltag in Kauf nehmen, um diese ernste Lage möglichst schnell in den Griff zu bekommen. Halten Sie sich bitte vor allem an die AHA-AL-Regeln - Abstand, Hygiene, Alltagsmaske, Nutzung der Corona-App und regelmäßiges Lüften. Wir als Gesellschaft sind gefordert, gemeinsam zu handeln, um das Infektionsgeschehen einzudämmen und weitere negative Folgen für unsere Gesellschaft zu verhindern.“, so Landrat Becker und Vizelandrat Kaufmann abschließend.

     

    Wirtschaftsförderung informiert über Entschädigungszahlungen

    Unsere Wirtschaftsförderung informiert zeitnah über Entwicklungen zu Entschädigungs-zahlungen für betroffene Betriebe und Soloselbstständige. Informationen sind über einen ständig aktualisierten Newsletter auf der Homepage des Schwalm-Eder-Kreises unter www.schwalm-eder-kreis.de abzurufen. Wer diesen automatisch per E-Mail zugesandt bekommen möchte, kann sich bei der wochentags geschalteten Hotline der Wirtschaftsförderung telefonisch melden. Kontakt: Tel. 05681-775-485

  • Mund-Nasen-Maske

     

     Die neuen, mit dem Bad Zwestener Logo bedruckten Gesichtsmasken, sind aus 220 g/m² Mikrofaser hergestellt. Sie lassen keine kleinen Partikel durch die größer als 0,1 Mikron sind, z.B. keine Pollen, Milben, Bakterien, Staub und andere Partikel.

    Das bedruckte Material ist bis 60 °C waschbar.

    Positive Eigenschaften der Maske:

    - atmungsaktiv

    -  schnell trocknend

    - sehr saugfähig

    -  wiederverwendbar

    - Hautfreundlich

    - Hypoallergen


    Die neuen Bad Zwestener Gesichtsmasken können für 6,00 € in der Tourist-Info erworben werden.

    Das Team der Tourist-Info und Bürgermeister Michael Köhler haben die Masken schon einmal getestet. Fazit: Die Masken haben einen hohen Tragekomfort und fallen mit Ihrem Druck auf.

    Achtung keinen Weichspüler verwenden sowie nicht im Trockner oder auf dem Heizkörper trocknen.

  • Unterstützung der Gemeinde für die örtlichen Betriebe

    Wie mir Gewerbebetreibende berichtet haben, ist aufgrund der Corona-Pandemie teilweise ein gravierender Rückgang der Kunden bzw. der Nachfrage festzustellen.

    Mir als Bürgermeister macht diese Entwicklung Sorge. Es ist das Bestreben der Gemeinde möglichst viele Gewerbebetriebe zu halten. Dadurch erst ist eine Gemeinde attraktiv.

    Die Gemeinde selbst hat ebenfalls erhebliche Einnahmerückgänge und wird in diesem Jahr den Haushalt nicht ausgleichen können. Daher ist es uns leider nicht möglich Ihnen eine finanzielle Zuwendung zukommen zu lassen.

     Dennoch ist es mir wichtig eine immaterielle Unterstützung anzubieten.

    Wie bereits über Facebook und im Mitteilungsblatt kommuniziert, bieten wir allen Bad Zwestener Gewerbebetrieben an, sich kostenlos auf unseren Seiten mit einem kurzen Text und Bildern vorzustellen. Damit möchten wir Ihnen eine kostenlose Werbemöglichkeit anbieten.

    Wenn Sie daran interessiert sind, kontaktieren Sie bitte Frau Rath von der Kurverwaltung (Tel. 05626/9993-32 oder rath.rathaus@badzwesten.de).

    Um einen entsprechenden Bericht von Ihnen publizieren zu können, benötigen wir folgende Unterlagen:

    -       Möglichst hoch aufgelöste aktuelle Fotos

    -       einen geschriebenen Fliestext (diesen würden wir redaktionell überarbeiten) oder

    -       Stichpunkte mit Angaben zu Öffnungszeiten, Produktangebot, was zeichnet den Betrieb aus bzw. was macht ihn zu etwas Besonderem

    Im Sinne des Fortbestandes unserer Betriebe würde ich mich freuen, wenn möglichst viele Betriebsinhaberinnen und Betriebsinhaber von unserem Angebot Gebrauch machen.

    Gerne unterstützen wir Sie auch in anderer Form.

    Wenn Sie Anliegen und Ideen haben, kommen Sie bitte direkt auf micht zu.

     Nur gemeinsam sind wir in Bad Zwesten stark.

     

    Mit freundlichen Grüßen

     


    Michael Köhler
    Bürgermeister

  •  Corona-Überbrückungshilfen des Bundes gestartet

    Die Wirtschaftsförderung informiert:

    Kleine und mittelständische Unternehmen können nun weitere Liquiditätshilfen beantragen. Die Überbrückungshilfe in Höhe von rund 25 Milliarden Euro ist ein wesentlicher Bestandteil des Konjunkturpakets, das die Bundesregierung auf den Weg gebracht hat und damit kleinen und mittelständischen Unternehmen, die von der Krise besonders hart getroffen sind, direkte und nicht rückzahlbare Zuschüsse für betriebliche Fixkosten für die Monate Juni bis Augst 2020 gewährt.

    Auf der Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de können ab dem 10. Juli online Anträge gestellt werden.

    Weitere Einzelheiten zu den Corona-Überbrückungshilfen finden Sie in den beigefügten Kurzfakten des BMWi und des BMF.

    Zur Prüfung der Antragsberechtigung hat das Bundesministerium für Wirtschaft nachfolgende Checkliste bereitgestellt:

    https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/checkliste.html


    Anträge über Steuerberater und Wirtschaftsprüfer

    Die Corona-Überbrückungshilfe ist ein Bundesprogramm, die Länder sind für die Antragsbearbeitung und die Auszahlung zuständig. Anders als bei der Soforthilfe, die beim Regierungspräsidium Kassel beantragt wurde, müssen sich Unternehmerinnen und Unternehmer für einen Antrag auf Überbrückungshilfe an ein Steuerberater-, Wirtschaftsprüfer- oder Buchprüferbüro wenden. Dort werden die Voraussetzungen und Antragsunterlagen geprüft. Anschließend wird der eigentliche Antrag über eine bundesweit einheitliche Software online eingereicht. Die Prüfung der Anträge übernimmt in Hessen das Regierungspräsidium in Gießen. Die Kosten für die Unterstützung der Steuerberaterinnen und Steuerberater können als in dem Programm zuschussfähige Fixkosten angesetzt werden.

    Die Corona-Überbrückungshilfe soll kleinen und mittelständischen Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb wegen der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten und dadurch weiterhin hohe Umsatzeinbußen zu verzeichnen haben, eine Liquiditätshilfe als Existenzsicherung gewähren. Voraussetzung ist ein Umsatzrückgang in den Monaten April und Mai 2020 um mindestens 60 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr und fortdauernde Umsatzrückgänge von mindestens 40 Prozent gegenüber den Vorjahresmonaten.

    Darüber hinaus erreichen Sie uns bei Fragen weiterhin unter der

    Hotline-Nummer 0 56 81 / 7 75 – 4 85 oder

    per Mail corona-fb80@schwalm-eder-kreis.de

    Anträge können bis Ende August eingereicht werden, antragsberechtigt sind Unternehmen einschließlich Sozialunternehmen sowie Soloselbstständige und Freiberufler im Haupterwerb.


    Information zur Überbrückungshilfe:

    Die Überbrückungshilfe wird als Beitrag zu den betrieblichen Fixkosten ausgezahlt. Die Höhe des Beitrags bemisst sich an der tatsächlichen Umsatzentwicklung in den drei Monaten Juni, Juli und August 2020. Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von

    • 80 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzrückgang über 70 Prozent
    • 50 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzrückgang zwischen 50 und 70 Prozent
    • 40 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzrückgang zwischen 40 und 50 Prozent

    Der Umsatzrückgang ergibt sich im Vergleich des Fördermonats zum Vorjahresmonat. Bei Unternehmen, die im Zeitraum 1. Juni bis 31. Oktober 2019 gegründet wurden, sind die Monate Dezember 2019 bis Februar 2020 zum Vergleich heranzuziehen.

    Die durch dieses Verfahren entstehenden Kosten können bei den Fixkosten angesetzt werden. Die Überbrückungshilfe kann für die drei Monate Juni, Juli und August 2020 beantragt werden. Folgende Unterlagen sind für den Antrag auf Überbrückungshilfe notwendig:

    • Name und Firma
    • Steuernummer oder steuerliche Identifikationsnummer
    • IBAN
    • Zuständiges Finanzamt
    • Geschäftsadresse
    • Branche
    • Höhe des Umsatzrückgangs
    • Voraussichtliche Höhe der betrieblichen Fixkosten
    • Voraussichtliche Umsatzentwicklung


    FAQs zur Überbrückungshilfe


    Ihr Service-Hotline-Team der Wirtschaftsförderung des Schwalm-Eder-Kreises

    Darüber hinaus erreichen Sie uns bei Fragen weiterhin unter der

    Hotline-Nummer 0 56 81 / 7 75 – 4 85 oder

    per Mail corona-fb80@schwalm-eder-kreis.de

  • Reduzierte Umsatzsteuersätze in der Zeit vom 1.7.2020 bis 31.12.2020

    Für diejenigen Leistungen der Gemeinde, für die ein Entgelt einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer zu zahlen ist, ändern sich für die Zeit vom 1.7.2020 bis 31.12.2020 die Entgelte.

    Die Wassergebühr wird besteuert und entspricht einem Entgelt.

    Daher ist dafür die Regelung anzuwenden.

    Für die Wasserlieferungen vermindert sich die Gebühr von 2,69 Euro je Kubikmeter auf 2,64 Euro je Kubikmeter.

    Voraussetzung dafür ist aber eine formale Satzungsänderung, die derzeit vorbereitet wird. Die bestehenden satzungsrechtlichen Regelungen werden zu Gunsten der Verbraucherinnen und Verbraucher rückwirkend geändert. Bei Hausanschlusskosten und Wasserbeiträgen werden die gesetzlichen Umsatzsteuerregelungen auch entsprechend berücksichtigt.

    Die Umsatzsteuersenkung wird dann automatisch an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben, ohne dass Sie etwas unternehmen müssen.

    Die bisher ergangenen Bescheide behalten ihre Bestandskraft. Die durch die Umsatzsteuersenkung zu viel entrichtete Gebühr wird mit der Jahresabrechnung zum Ende des Jahres verrechnet und ggf.

    gutgeschrieben. Eine Zwischenabrechnung erfolgt nicht, da das gesamte Jahr mit dem verminderten

    Steuersatz berechnet wird.

    Wir bitten um Kenntnisnahme. 

    Der Gemeindevorstand der Gemeinde Bad Zwesten 

    Michael Köhler
    Bürgermeister

  • Große Einnahmeverluste durch Corona-Pandemie

    Die Gemeindeverwaltung erwartet große Einnahmeverluste durch die Corona-Pandemie im gemeindlichen Haushalt.

    Aufgrund der hohen Zahl an Kurzarbeitern und der gestiegenen Zahl an Arbeitslosen ist mit geringeren Einkommensteueranteilen zu rechnen. Die Konjunktur ist abgeflaut, sodass auch mit einer geringeren Gewerbesteuereinnahme zu rechnen ist. Besonders gravierend sind die Auswirkungen der Pandemie auf die kurortspezifischen Einnahmen. Diese machen alleine rund 800.000 € im kommunalen Haushalt aus und sind daher äußerst relevant.

    Die Gemeinde Bad Zwesten erhält pro Patient in der Hardtwaldklinik und pro Kurgast eine Kurtaxe von 1,50 € pro Aufenthalt. Allein im Monat April war ein Rückgang von über 90% der Übernachtungen in Bad Zwesten zu verzeichnen im Vergleich zum April des vorherigen Jahres. Da für den Mai ähnliche Zahlen zu erwarten sind und im Juni die Kliniken nur langsam wieder hochgefahren werden, sind dramatische finanzielle Einbrüche für Bad Zwesten zu erwarten.

    Die Corona-Vorgaben (Abstandsregelungen usw.) lassen auch eine Vollauslastung der Einrichtungen wie Hotels, Pensionen und Kliniken in absehbarer Zeit nicht erwarten, sodass für einen längeren Zeitraum mit Mindereinnahmen zu rechnen ist.

    Daher ist die Gemeinde Bad Zwesten gezwungen, einige ihrer Investitionen zu verschieben und Ausgaben und Aufwendungen zu streichen. So werden unter anderem ein Teil der Blumenrabatten nicht mehr bestückt und auch das Tretbecken könnte in diesem Jahr weiterhin geschlossen bleiben. Aktuell wird in den Gremien über weitere Einsparmöglichkeiten diskutiert.

     

    Kurort-Status steht auf dem Spiel

    Die Einnahmeverluste von dauerhaft 300.000,- Euro auszugleichen würde eine Grundsteuererhöhung von 60 % bedeuten. Oder man müsste den Kurbetriebe mit Schwimmbad und Kurverwaltung schließen. Beides ist undenkbar, denn dadurch stünde der Kurort-Status auf dem Spiel.

    Leeres Kneipp Tretbecken - leere Kassen, Bürgermeister und Kurdirektor Michael Köhler und Natascha Rath, Leiterin Tourismus im Tretbecken im Löwensprudelpark.


    Unsere kleine finanzschwache Kommune ist auch auf die Einnahmen aus dem Bereich Kur- und Tourismus zwingend angewiesen, denn die Ausgaben gehen nahezu unvermindert weiter, erklärt Bürgermeister Köhler. „Die Vorgaben für die Pandemie sind nachvollziehbar. Sie bedeuten für unseren Kurort allerdings, dass wir in eine Art künstliches Koma versetzt wurden mit dramatischen finanziellen Auswirkungen“, betont Bürgermeister Köhler. Er fordert: „Die Corona-Vorgaben sind von der Regierung erlassen, daher erwarten wir auch finanzielle Unterstützung von der Landes- und Bundesregierung. Es ist bedauerlich, dass den Kurorten bisher keine spezifische Hilfe in Aussicht gestellt wurde“. 


    Die Blumenbeete in der Brunnenstraße sind aufgrund der rapide gesunkenen Einnahmen weiterhin nicht bepflanzt. Das Foto zeigt Bürgermeister Köhler und Tourismus-Chefin Rath enttäuscht vor den trostlosen Beeten.
  • „Gemeinsam viel erreicht“,   Bürgermeister Köhler zieht eine erste Corona-Bilanz

    Liebe Bad Zwestenerinnen und Bad Zwestener,

    seit über zwei Monaten dominiert das Thema „Corona-Virus“ und seine Auswirkungen die Schlagzeilen in ganz Deutschland und vor allem unseren Alltag.

    Für eine Pandemie dieses Ausmaßes mit einem hochansteckenden Virus gibt es keine „Blaupause“ aus der hervorgeht, wie man die Situation am besten gestaltet. Wir wissen auch nicht wie lange die angeordneten und zum Teil wieder zurückgenommenen Restriktionen gelten werde. Daher agieren wir in der Gemeinde eher vorsichtig und mit Augenmaß. Unser aller Sicherheit geht vor.

    Auch unsere Gemeindeverwaltung wurde vor völlig neue Aufgaben gestellt. Trotz der immensen Belastung trägt unser aller Arbeit bereits erste Früchte.

    Aktuell haben sich in unserer Gemeinde nur zwei Mitbürger/Innen mit dem Virus infiziert, die wieder genesen sind. Keiner aus unserer Gemeinde ist aktuell unter prophylaktische Quarantäne gestellt. Auch haben wir keine Corona-Toten aus unserer Mitte zu beklagen.  

    Wir haben die Strukturen der Verwaltung gezielt flexibilisiert und an die sich permanent ändernde Situation angepasst. Ein Teil unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeitet aktuell im Home-Office, um das Ansteckungsrisiko zu reduzieren. Trotz der Corona-Krise setzen wir viele vorgesehene Projekte um und gehen sie an. Zuletzt konnte die große Baustelle „Kasseler Straße / Hauptstraße“ fertig gestellt werden.

    Insgesamt kann man feststellen, dass wir die Pandemie derzeit gut im Griff haben.

    Unter den Folgen der Pandemie leiden viele Menschen, die arbeitslos geworden sind oder aufgrund von Kurzarbeit mit deutlich weniger Geld ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen. Viele Selbständige haben deutliche Einbußen hinnehmen müssen. Aber auch bei uns sinken die Einnahmen dramatisch. Weniger Kurgäste und Reha-Patienten führen zu geringeren Einnahmen (geschätzt über 200.000,-€), die geringe Zahl an Aufträgen führt zu geringerer Gewerbesteuer sowie zu mehr Arbeitslosen und Kurzarbeitern.  Deshalb reduziert sich bei der Gemeinde die Einnahme aus der Einkommensteuer.

    Unsere Ausgaben können wir nur gering zurückfahren, sodass in diesem Jahr ein respektables Haushaltsloch entsteht.  Wir sind daher auch finanzpolitisch vor große Herausforderungen gestellt, zumal das Konjunkturpaket der Bundesregierung uns als Kurort kaum hilft.

     

    Die Einschränkungen der persönlichen Freiheit, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, sind aus meiner Sicht notwendig. Sie müssen jedoch Woche für Woche kritisch begleitet und bei Veränderungen neu justiert werden. Sie dürfen in Zukunft kein „Normalfall“ werden. Ich halte es für notwendig, dass das gesellschaftliche Leben möglichst zeitnah und unter Auflagen in einen Normalzustand zurückgeführt wird.

    So haben wir zum Beispiel die Verwaltung unter Auflagen wieder geöffnet. Für alle Kinder, für die ein Betreuungsbedarf bestand, haben wir unter größter Anstrengung unserer Erzieherinnen eine Betreuungsmöglichkeit geschaffen. Auch hier gelten höchste Hygiene-Standards. Spielplätze wurden wieder freigegeben, ebenso die Dorfgemeinschaftshäuser, die bei Bedarf unter strengen Hygiene-Vorgaben den regelmäßigen Nutzern wieder zur Verfügung stehen.

    Ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen – unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern – für Ihre Geduld und die Akzeptanz der Regelungen und deren Einhaltungen bedanken. Ich spüre viel Solidarität untereinander und gemeinschaftliche Fürsorge.

    Wir haben gemeinsam schon viel geleistet und viel erreicht. Das Erreichte ist aber sehr fragil und darf nicht durch Fahrlässigkeit oder Leichtsinn zunichtegemacht werden. Sollte die Ansteckungsquote wieder deutlich steigen, müssen wir damit rechnen, dass die wiedergewonnenen Freiheiten schnell wieder zurückgenommen werden müssen.

    Ich möchte daher an Sie appellieren: halten Sie weiter Abstand, tragen Sie eine Maske und bleiben Sie, wenn es geht, zu Hause. 

     

    Bleiben Sie gesund!                                

     

    Ihr Michael Köhler         

    Bürgermeister



  • Abfallwirtschaft Lahn-Fulda kehrt zu gewohnten Öffnungszeiten zurück – auch auf der Müllumschlagstation Schwalmstadt!

    Seit dem 27.04.2020 sind Privatanlieferungen von Abfällen im Entsorgungszentrum Schwalm-Eder in Wabern-Uttershausen wieder zu eingeschränkten Zeiten möglich.
    Da die Wiederaufnahme der Annahme von Privatanlieferungen einen erhöhten Personaleinsatz erforderte, blieb die Müllum-schlagstation in Schwalmstadt geschlossen. 

    Nach den vergangenen Wochen wird es zum 02.06.2020 weitere Veränderungen geben:

    Im Entsorgungszentrum Schwalm-Eder kehrt die Abfallwirtschaft Lahn-Fulda für alle Anlieferer – privat, gewerblich, kommunal – zu den gewohnten Öffnungszeiten zurück:

    Montag bis Freitag: 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr
    Samstag: 7.30 Uhr bis 11.30 Uhr

    Das Schadstoffmobil steht donnerstags von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr zur kostenfreien Abgabe von Sonderabfällen bereit.

    Die Grünabfallannahme im Entsorgungszentrum Schwalm-Eder bleibt weiterhin geschlossen. Grünabfälle können aber auf der Kompostierungsanlage in Homberg (Efze) angeliefert werden.


    Darüber hinaus wird ebenfalls ab dem 02.06.2020 die Müllumschlagstation in Schwalmstadt wie-der öffnen. Ab diesem Zeitpunkt sind Abfallanlieferungen zu den gewohnten Öffnungszeiten mög-lich:

    Dienstag: 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
    Donnerstag: 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
    Samstag: 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr

    Die Sammlung von Sonderabfällen über das Schadstoffmobil entfällt auf der Anlage Schwalmstadt noch bis auf Weiteres.


    Gerade in den ersten Tagen und Wochen wird es auf der Müllumschlagstation in Schwalmstadt sicher zu großem Andrang kommen, sodass mit langen Wartezeiten zu rechnen ist. Wer also noch die Möglichkeit hat, seine Abfälle eine Weile zu Hause zu lagern, sollte die Entsorgung noch etwas verschieben.

    Wir bitten alle Kund*innen die Abstandsregel von mindestens 1,50 m zu beachten, möglichst allein oder maximal zu zweit auf unsere Anlagen zu kommen und Zahlungsvorgänge per EC-Karte ab-zuwickeln.




  • Information Fortführung Schadstoffsammlung

    Der Zweckverband Abfallwirtschaft Lahn-Fulda hat sich entschlossen, die Schadstoffsammlung vorerst nur beim Entsorgungszentrum Schwalm-Eder in Wabern-Tannenhöhe wieder aufzunehmen.


    Die private Anlieferung beim Entsorgungszentrum Schwalm-Eder startet wieder ab Donnerstag, den 28.05.2020 und findet dann jeweils wieder donnerstags in der Zeit von 13.30 bis 16.30 Uhr beim Entsorgungszentrum Schwalm-Eder statt.


    Das Schadstoffmobil wird voraussichtlich erst im 2. Halbjahr 2020 wieder einzelne Gemeinden anfahren. 

    Die Termine entnehmen Sie bitte dem geänderten Terminplan Schadstoffmobil, der im Rathaus, Ringstr. 1 im Regal Erdgeschoß Flur ausliegt bzw. unten als PDF-Datei zum Download zur Verfügung steht.


    Änderungen bleiben vorbehalten.

    Ihr Steueramt
    der Gemeinde Bad Zwesten

    Sonderabfall-Kleinmengensammlung 2020.pdf ~ 22,9 KB

  • Das Awo Quartiersmanagement verschickt Mund-Nasen-Masken an die Bürger*innen von Bad Zwesten

    Liebe Bürger*innen,

    im Zuge der Coronakrise hat das AWO Quartiersmanagement vor einigen Wochen zum Maskennähen und Spenden an das Awo Altenzentrum Bad Zwesten aufgerufen. Diese Aktion hatte regen Zulauf und Masken, dank der Mithilfe von ehrenamtlichen Näher*innen, konnten zahlreihe selbstgenähte Mund-Nasen- zusammenkommen.
    Als Erstes ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht haben!

    Da die Schutzkonzepte in Seniorenheimen für Mitarbeiter*innen inzwischen ausschließlich das Tragen von Einmalschutzmasken vorsehen, haben wir noch einen Restbestand an Mund-Nasen-Masken übrig.


    Interessierte Bürger*innen, die noch eine Maske benötigen, können sich an die Quartiersmanagerin,
    Fr. Pogrzeba wenden.

    Tel.: 0151-19679094 (Mo, Di, Mi, Fr, 9 bis 13 Uhr, Do 13 bis 17 Uhr)
    E-Mail: julia.pogrzeba@awo-nordhessen.de.

    AWO QUARTIERSMANAGEMENT

  • NORDHESSEN.HELP – Nordhessen rückt zusammen!

    Plattform für lokalen Zusammenhalt in Corona-Zeiten gestartet

    Die Corona-Pandemie stellt Unternehmen und Verbraucher vor große Herausforderungen. Kurzfristig sind daher viele neue Angebote in Nordhessen entstanden, um Kunden Produkte und Dienstleistungen auch in Zeiten der SARS-CoV-2-Verbreitung zugänglich zu machen. Die Internet-Plattform „NORDHESSEN.HELP – Nordhessen rückt zusammen“ stellt sie dar und bringt Angebot und Kunden in Kontakt.



    Viele Verbraucher wissen gar nicht, dass ihr Lieblingsitaliener einen Abholservice eingerichtet hat und dass man sich die frischen Blumen und die heiß geliebte Ahle Wurscht jetzt auch bis vor die Haustür liefern lassen kann. „NORDHESSEN.HELP – Nordhessen rückt zusammen“
    schafft Abhilfe und präsentiert lokale Angebote von Einzelhändlern, Dienstleistern und Hilfsbedürftigen, die keine oder schlechte Möglichkeiten zum Wechsel in den Onlinehandel haben. Zeitgleich informiert die Plattform Privatpersonen über lokale Angebote und macht liebgewonnene Anlaufstellen leicht auffindbar.


    „Jetzt gilt es, NORDHESSEN.HELP publik zu machen, damit möglichst viele Unternehmen ihre Leistungen dort anbieten und alle Suchenden fündig werden“, sagt Manuel Krieg, Geschäftsführer Regionalmanagement Nordhessen GmbH. „Die Nutzung der Plattform ist komplett kostenlos. Die Medienagentur „VONÜBERMORGEN GmbH“ hat sie kurzfristig entwickelt und der Region zur Verfügung gestellt“, ergänzt Dr. Astrid Szogs, Geschäftsführerin Regionalmanagement Nordhessen GmbH. „Wir haben ein Portal geschaffen, auf dem lokale Unternehmen ihre „Trotz-Corona-Angebote“ präsentieren können und Kunden, die den #supportyourlocals
    aktiv leben wollen, in allen Bereichen des täglichen Lebens fündig werden“, erklärt Lukas Gehner, Geschäftsführer VONÜBERMORGEN GmbH.


    Umgesetzt und unterstützt wird NORDHESSEN.HELP von der VONÜBERMORGEN GmbH, der NEUE DENKEREI GbR, der Arbeitsgemeinschaft der nordhessischen Wirtschaftsförderer,
    den City Kaufleuten Kassel e.V., der documenta Stadt Kassel, der Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg, der Handwerkskammer Kassel sowie der GrimmHeimat NordHessen.


    www.nordhessen.help
    www.facebook.com/nordhessen.help
    www.instagram.com/nordhessen.help



  • Corona-Pandemie - Hilfe beim Einkaufen

    Wir möchten als Rathaus-Team allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die aufgrund der aktuellen Situation nicht außer Haus gehen wollen oder können eine Hilfestellung auf ehrenamtlicher Basis anbieten.

    Dazu suchen wir ehrenamtliche Helfer, die Einkäufe vornehmen oder Medikamente von der Apotheke holen.

    Wenn Sie dazu bereit sind, melden Sie sich wochentags von 8.00 bis 12.00 Uhr im Rathaus bei der Kollegin Selina Schäfer unter der

    Telefon-Nummer 05626/999321 oder

    per E-Mail an schaefer-s.rathaus@badzwesten.de.

     

    Wer eine Einkaufshilfe benötigt, möchte sich ab sofort ebenfalls bei Frau Schäfer melden.

    Wir werden die Kontakte zwischen ehrenamtlichen Fahrern/Fahrerinnen und Hilfsbedürftigem Mitmenschen vermitteln.

     

    Vielen herzlichen Dank für Ihre Mithilfe.

    Gemeinsam bestehen wir auch in schwierigen Zeiten!

     

    Michael Köhler, Bürgermeister





  • Landesregierung beschließt Soforthilfe für hessische Vereine 

    Das Land Hessen startet ein Soforthilfeprogramm für die hessische Vereins- und Kulturlandschaft, um die finanziellen Folgen der Corona-Virus-Pandemie zu minimieren.


    Von dem Förderprogramm zur „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“ sollen alle 41.000 hessischen Vereine profitieren. Insgesamt stellt die Landesregierung für das Programm mindestens 20 Millionen Euro bereit. Gemeinnützige und auf ehrenamtlicher Basis geführte Vereine, Organisationen und Initiativen, die durch die Corona-Virus-Pandemie unverschuldet in eine existenzbedrohliche finanzielle Notlage geraten sind, können ab sofort Gelder in Höhe von bis zu 10.000 Euro beantragen.

    Die finanziellen Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie auf gemeinnützige Vereine sind teilweise erheblich und können schnell existenzbedrohend werden, da Vereine aufgrund des Vereins- und Steuerrechts nicht wie etwa Kapitalgesellschaften Rücklagen bilden, auf die sie in Krisenzeiten zurückgreifen können.

    Das Programm dient zur Abwendung pandemiebedingter existenzbedrohlicher Liquiditätsengpässe im ideellen Bereich und soll die Weiterführung der Nachwuchsarbeit und der klassischen Vereinsarbeit sicherstellen.

     Vereine, die Ausgaben wie zum Beispiel Mieten für ihr Vereinsheim, Instandhaltungen oder Betriebskosten wie Strom und Wasser nicht mehr aus eigenen Mitteln decken können, können ab sofort die Fördermittel beim fachlich zuständigen Ministerium beantragen.

    Der Antrag und die Richtlinie zur Durchführung des Förderprogramms ist online auf dem Landesportal www.hessen.de abrufbar.

    Dabei ist zu beachten, dass finanzielle Notlagen, die bereits vor dem 11. März bestanden haben, davon nicht abgedeckt werden.

  • KfW-Schnellkredit für den Mittelstand

    Die Wirtschaftsförderung informiert:


    Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können mittelständische Unternehmen bald den neuen KfW-Schnellkredit beantragen. Der Kredit wird zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht Ihre Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten.

    Das Wichtigste:

    * Förderkredit für Anschaffungen und laufende Kosten

    * für Unternehmen mit 11 bis 249 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind

    * Max. Kreditbetrag: bis zu 3 Monatsumsätze des Jahres 2019

    Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erhalten max. 500.000 Euro

              Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten erhalten max. 800.000 Euro * Zinssatz von aktuell 3,00 % p.a.

    * 10 Jahre Laufzeit

    * 100 % Risikoübernahme durch die KfW

    * keine Risikoprüfung durch Ihre Bank

    Es wird mit Hochdruck daran gearbeitet, dass Sie den KfW-Schnellkredit schon bald beantragen können. Wir informieren Sie dann umgehend!


    RKW Hessen bietet Mittelstand eine zu 100 Prozent geförderte Perspektivenberatung an

    Das Bundeswirtschaftsministerium fördert ab sofort Beratungen für Coronabetroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler bis zu einem Beratungswert von 4.000 Euro ohne Eigenanteil. Die verbesserten Förderkonditionen für die Inanspruchnahme professioneller Beratungsleistungen gelten befristet bis Ende 2020.

    Durch die Corona-Krise benötigen viele Unternehmen Unterstützung bei betriebswirtschaftlichen Fragen. Dafür wird jetzt die Förderung schnell und unbürokratisch ausgeweitet.

    Die Unternehmen sollen in die Lage versetzt werden, Maßnahmen zu entwickeln, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu begrenzen und sich wieder wettbewerbsfähig aufzustellen. Dieses Modul ergänzt die finanziellen Instrumente, die Bund und Land beschlossen haben. Lesen Sie unten im Link, was es mit diesem Angebot auf sich hat und wie es funktioniert. Weiterlesen >

    Rentenversicherung hilft Selbständigen in der Corona-Krise

    Selbständige, die in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungspflichtig sind und durch die Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten, können auf Antrag ihre Beitragszahlung bis 31. Oktober 2020 aussetzen. Betroffene können sich unter Hinweis auf die Corona-Pandemie formlos an ihren Rentenversicherungsträger wenden und eine Aussetzung der laufenden Beitragszahlung beantragen. Das kostenfreie Service-Telefon der Rentenversicherung steht unter der Nummer 0800 1000 4800 zur Verfügung. Über die Online-Dienste unter www.deutscherentenversicherung.de ist die Rentenversicherung rund um die Uhr erreichbar.

    Bleiben Sie gesund und kommen Sie gut durch diese schwierige Phase.

    Ihr Service-Hotline-Team der Wirtschaftsförderung des Schwalm-Eder-Kreises

    Darüber hinaus erreichen Sie uns bei Fragen weiterhin unter der

    Hotline-Nummer 0 56 81 / 7 75 — 4 85 oder

    per Mail corona-fb80@schwalm-eder-kreis.de

  • Land Hessen beschließt Bußgelder zum Schutz der Bevölkerung

    Land Hessen beschließt Bußgelder zum Schutz der Bevölkerung

    Ab dem 03.04.2020 können in Hessen Verstöße gegen die Verordnungen der Hessischen Landesregierung zum Schutz der Bevölkerung vor dem Corona-Virus einheitlich mit Bußgeldern belegt werden. Das Kabinett hat festgelegt, welche Verstöße gegen die Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus künftig als Ordnungswidrigkeiten von den Ordnungs- und Gesundheitsämtern geahndet werden können. Je nach Schwere des individuellen Verstoßes sind unterschiedliche Bußgeldzahlungen vorgesehen.

    Z.B. werden Verstöße gegen die folgenden Verbote mit den entsprechenden Regelsätzen geahndet:

    Regelsatz von 200 Euro

    • Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen (Ausnahme: Familien oder häusliche Gemeinschaft), pro Teilnehmer
    • Teilnahme an einer Zusammenkunft oder Wahrnehmung von touristischen und kulturellen Angeboten jeglicher Art und sonstige Sportangebote
    • Nichtbeachtung der Vorgaben zu Hygienemaßnahmen (zum Beispiel in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen) oder das unerlaubte Betreten solcher Einrichtungen durch Besucher

    Regelsatz von 500 Euro

    • Verstoß gegen die Quarantäneanordnung bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten

    Regelsatz von 200 bis 1.000 Euro

    • Das Organisieren von Zusammenkünften, touristischen und kulturellen Angeboten jeglicher Art und sonstigen Sportangeboten
    • Das Nichteinhalten der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Sicherheitsvorkehrungen in Bezug auf das Abstandsgebot oder Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen. Dies betrifft zum Beispiel die Geschäftsführung eines Unternehmens

    Regelsatz von 500 bis 5.000 Euro

    • Verstoß gegen das Gebot der Schließung und Einstellung von Einrichtungen, Betrieben, Begegnungsstätten oder entsprechende Angebote
    • Verstoß gegen das Bewirtungsverbot
    • Unerlaubtes Anbieten von Übernachtungen

     

    Besonders schwere Verstöße gegen die Verordnung können sogar als Straftaten zur Anzeige gebracht werden. Dies betrifft im Wesentlichen vorsätzliche Verstöße, etwa das Abhalten verbotener Veranstaltungen, Verstöße gegen Quarantäneanordnungen oder bei nachgewiesener Weiterverbreitung des Krankheitserregers.

    Eine vollständige Liste zu den unterschiedlichen Bußgeldern finden Sie in den „Anwendungshinweisen/Richtlinie für den Vollzug der Ge- und Verbote aus den Corona-Verordnungen“ unter https://www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen/verordnungen-und-allgemeinverfuegungen


  • Landkreis koordiniert ehrenamtliche Hilfe zentral

    Aufgrund der weiterhin andauernden Corona-Pandemie und den damit verbundenen
    Maßnahmen zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus im
    Schwalm-Eder-Kreis koordiniert der Landkreis mit einer neuen Ansprech- und Koordinierungsstelle
     für ehrenamtliche Hilfe ab sofort die unterschiedlichen Angebote im Landkreis.

    In der Corona-Krise möchten viele Bürgerinnen und Bürger im Schwalm-Eder-Kreis helfen. Es gibt zahlreiche Maßnahmen, die die Ausbreitung der Corona-Pandemie eindämmen sollen. Zeitgleich stehen aber auch Menschen vor Problemen bei der Bewältigung ihres Alltags. Mitbürgerinnen und Mitbürger in unserer unmittelbaren Umgebung und Nachbarschaft sind auf Unterstützung angewiesen. Kranke Personen, die besonders gefährdete Gruppe der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, aber auch diejenigen, die sich in Quarantäne oder Isolation befinden.

    In vielen Gemeinden und Städten haben sich bereits Initiativen durch Vereine oder Privatpersonen gegründet. Viele Kommunen im Schwalm-Eder-Kreis koordinieren und vermitteln Einkaufshilfen und andere Hilfsangebote. Auch erste kreisweite Hilfsangebote durch den Zusammenschluss verschiedener Jugendorganisationen sind entstanden.

    „Das sind gute Nachrichten, die uns aus den Gemeinden und Städten erreichen. Es zeigt, dass alle Mitbürgerinnen und Mitbürger gemeinsam gut durch diese schwierige Zeit kommen wollen, sich hierbei auch durch vielfältiges, ehrenamtliches Engagement unterstützen und dass die Nachbarschaftshilfe bei uns noch immer funktioniert. Hierauf sind wir stolz und möchten uns bei allen ganz herzlich bedanken.“, so Landrat Winfried Becker und Erster Kreisbeigeordneter Jürgen Kaufmann.


    Durch die vielfältigen Angebote und einzelnen Initiativen ist es für die Hilfesuchenden oft schwierig genau zu erkennen, an wen sie sich wenden können, wenn sie Hilfe benötigen. Andererseits sind viele Menschen bereit zu unterstützen, wissen aber nicht, wie ihr Hilfsangebot auf einfachem Weg zu den Hilfesuchenden kommt.

    „Durch die Einrichtung der Ansprech- und Koordinierungsstelle wollen wir als Schwalm-Eder-Kreis unseren Beitrag für die Hilfe von betroffenen Mitbürgerinnen und Mitbürgern leisten. Wir wollen uns zu den vielen Hilfsangeboten auf lokaler Ebene einen Überblick verschaffen. Dabei legen wir uns klar auf die Vermittlung und unterstützende Koordination fest. Es sind die vielen Ehrenamtlichen vor Ort, die diesen tollen Einsatz für ihre Mitmenschen leisten. Mit der Koordinierungsstelle möchten wir dabei unterstützen, die helfenden und hilfesuchenden Personen auf einem einfachen Weg miteinander in Kontakt zu bringen.“, erklärt Jürgen Kaufmann, zuständiger Dezernent der Sozialverwaltung.

    Die zentrale Ansprech- und Koordinierungsstelle für hilfesuchende sowie helfende Mitbürgerinnen und Mitbürger ist unter der Telefonnummer 05681 775-283 erreichbar. Herr Andre Teumer-Weißenborn von der Sozialverwaltung steht von Montag bis Donnerstag in der Zeit zwischen 8:00 und 15:00 Uhr sowie am Freitag zwischen 8:00 und 13.00 Uhr telefonisch für Fragen zur Verfügung. Auch per E-Mail unter andre.teumer-weissenborn@schwalm-eder-kreis.de kann Kontakt zur Ansprech- und Koordinierungsstelle aufgenommen werden.

    Herr Teumer-Weißenborn betreut die Angebote für den Schwalm-Eder-Kreis auf der hessenweiten Online-Plattform www.hessen-helfen.de. Auch hier haben hilfesuchende und helfende Personen eine einfach Zugangsmöglichkeit, sich gegenseitig zu finden. Die Angebote reichen auf der Online-Plattform von der Nachbarschaftshilfe bis zur Unterstützung der lokalen Landwirte.

    Besonders die Landwirte sind aufgrund der bevorstehenden Erntesaison auf Hilfe angewiesen und suchen nach Saisonarbeitskräften. Der Regionalbauernverband Kurhessen hat unterschiedliche Stellenangebote der Landwirte in der Region unter www.rbv-kurhessen.de zusammengefasst.

    Zulassung von Kraftfahrzeugen inzwischen digital möglich

    Der Schwalm-Eder-Kreis ermöglicht in dringenden Fällen die kontaktlose Zulassung von
    Kraftfahrzeugen. Dazu müssen die eingescannten oder fotografierten Dokumente per
    Email an die Adresse der Zulassungsstelle unter KFZ-Zulassungsbehoerde@schwalm‑eder-kreis.de gesandt werden. Die Rücksendung der Dokumente und der Kennzeichen erfolgt auf dem Postweg. Auch wichtige Abmeldungen von Kraftfahrzeugen sind möglich. Das detaillierte Verfahren ist auf der Homepage des Schwalm-Eder-Kreises unter dem Button „Kfz-Zulassung und Wunschkennzeichen“ auf der Startseite beschrieben.

    „Ich bin sehr froh, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zulassungsstellen trotz eingestellten Publikumsverkehr ein Verfahren entwickelt haben, in dem alle Schritte ohne den direkten Kontakt abgewickelt werden können. Dies hilft die Kunden, aber auch unsere Mitarbeitenden zu schützen und zeigt mir, dass wir als Verwaltung auch in dieser außergewöhnlichen Krisensituation funktionieren“, so Landrat Winfried Becker.


  • Die Gemeinde Bad Zwesten reagiert auf Corona-Virus

    Bürgermeister Köhler sieht die Gemeinde Bad Zwesten gut aufgestellt, um ihren Teil beizutragen, die Corona-Pandemie zu bewältigen. Der größte Teil der kommunalen Infrastruktur wurde zwischenzeitlich abgeschottet wie das Rathaus, die Gemeinschaftshäuser, der Bauhof, die Sammelstelle und das Kurhaus. Im Kindergarten gibt es Notgruppen.  

    Ein Teil der Verwaltung arbeitet im Home-Office mit Laptops für den Fall, dass im Rathaus aktive Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Virus erkranken, ausfallen und abgelöst werden müssen. Damit ist das Rathaus gerüstet und kann dauerhaft arbeiten. Dienstliche Angelegenheiten sollen am besten telefonisch oder per Mail geklärt werden.

    Die wichtigen Infrastruktureinrichtungen wie Abwasser und Wasser werden auch weiterhin gesichert werden können. Die Mitarbeiter sind im Wechsel zu Hause, so dass immer ein Kollege einen viruserkrankten Kollegen ersetzen könnte.

    Die Gemeinde Bad Zwesten plant einen Einkaufsdienst für Menschen, die ihre Wohnung nicht mehr verlassen wollen oder können. So werden ehrenamtliche Helfer für Einkäufe und die Besorgung von Medikamenten gesucht. Ebenfalls können sich diejenigen melden, die eine Einkaufshilfe benötigen.
    Melden Sie sich bei unserer Mitarbeiterin Frau Selina Schäfer.

    Keine Mitarbeiter gefunden.

    „Wir verstehen uns als Dienstleister für unsere Bürgerinnen und Bürger und möchten für Sie auch in Notlagen da sein. Daher wollen wir aktive ehrenamtliche Kräfte vermitteln an die Menschen, die eine Einkaufhilfe dringend benötigen“, so Bürgermeister Michael Köhler.

    v.l. Selina Schäfer, Bürgermeister Michael Köhler und Nico Grochowski



  • Portal bringt Helfer und Hilfesuchende zusammen

    Das Einreiseverbot für Erntehelfer aus Polen und Rumänien, dass das Innenministerium erlassen hat, stellt auch im Schwalm-Eder-Kreis Landwirte vor Herausforderungen.

    Der Bundesverband der Maschinenringe und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft haben deshalb ein Online-Portal ins Leben gerufen, dass Helfer und Hilfesuchende unbürokratisch zusammenbringen soll.

    Das Portal richtet sich nicht nur an landwirtschaftliche Betriebe, sondern an Betriebe aller Branchen, die auf der Suche nach Arbeitskräften sind. Das neue Online-Portal finden Sie hier.

  • Soforthilfen für kleine und mittelständische Unternehmen

    An alle Bad Zwestener Unternehmen, Selbstständige, Freiberufler und Künstler:

    Soforthilfen für kleine und mittelständische Unternehmen

     Mit einem Soforthilfeprogramm unterstützt Hessen Kleinunternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten, Selbstständige, Freiberufler und Künstler, die aufgrund der Corona-Virus-Pandemie in eine existenzbedrohende Lage bzw. einen Liquiditätsengpass geraten sind. 

     

    Die Corona-Soforthilfe wird als einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Sie beträgt bei

    - bis zu 5 Vollzeit-Beschäftigten: 10.000 Euro für drei Monate
    - bis zu 10 Vollzeit-Beschäftigten: 20.000 Euro für drei Monate
    - bis zu 50 Vollzeit-Beschäftigten: 30.000 Euro für drei Monate

     

    Wenn Sie Hilfe bei der Antragstellung benötigen, hilft Ihnen die Industrie-und Handelskammer, die Handwerkskammer und oder die Wirtschaftsförderung des Schwalm-Eder-Kreises unter 05681-775485 weiter.

    Die Anträge können bei dem Regierungspräsidium Kassel heruntergeladen werden.

     

    Die Antragstellung ist bereits ab Montag, den 30. März möglich.

    Es wird viele Anträge geben. In eigenem Interesse ist allen Betrieben anzuraten den Antrag so schnell wie möglich zu stellen.

    Weitere Informationen und Möglichkeiten der Liquiditätsverbesserung für kleine Betriebe und Selbständige sind im Internet auf der Seite vom Hessischen Wirtschaftsministerium eingestellt.

     

    Neben der Soforthilfe bietet Hessen eine weitere kurzfristige Liquiditätshilfe an:

    Freiberufler sowie kleine und mittlere Unternehmen können im Programm Liquiditätshilfe für kleine und mittlere Unternehmen in Hessen (Hessische KMU) über ihre Hausbank Nachrangdarlehen zwischen 5.000 Euro und 200.000 Euro erhalten. Dabei sind zwei Jahre tilgungsfrei. Nähere Informationen erhalten Sie im Internet auf der Seite
    der WI-Bank
    .

    Weitere Auskunft zu Hilfen erteilt auch die Wirtschaftsförderung des Schwalm-Eder-Kreises unter 05681-775485.



    Der Gemeindevorstand der
    Gemeinde Bad Zwesten

    Michael Köhler
    Bürgermeister

  • Wichtige Hinweise zur Entsorgung von Abfällen aus Quarantäne- Haushalten

    Sehr geehrte Kundinnen, sehr geehrte Kunden,

    aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation haben wir zum Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit wiederum zur Sicherstellung der Abfallentsorgung am 17.03.2020 alle unsere Anlagen für private Anlieferungen geschlossen. Seit dem 21.03.2020 finden zudem keine Sonderabfallsammlungen mehr statt.

    Wir bitten Sie um Verständnis für die getroffenen Maßnahmen und möchten heute wichtige Hin-weise des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucher-schutz (HMKULV) weitergeben.


    Quarantäne-Haushalte müssen die folgenden Regeln bei der Sammlung und Bereitstellung von Abfällen einhalten:

    • Sämtliche Abfälle, die kontaminiert sein könnten, sollen in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben werden. Ein Einwerfen von z.B. losen Taschentüchern in eine Abfalltonne ist zu unterlassen.
    • Die Abfallsäcke sind anschließend durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen.
    • Bei der Getrennthaltung der Abfälle (Papier, Gelbe Tonne/Gelber Sack) ist darauf zu achten dass mindestens 3 Tage vor dem Abholtermin keine Abfälle in die jeweiligen Tonnen/Säcke gegeben werden.
    • Für Glasabfälle und Pfandverpackungen wird empfohlen, diese nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren. Eine Reinigung der Oberflächen ist empfehlenswert.

    Wir bitten um Beachtung.

    Weitere Informationen erhalten sie auf der Internetseite der Abfallwirtschaft Lahn-Fulda.