!!! Aktuelle Informationen zur Coronavirus Pandemie (COVID-19) !!!


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Schwalm-Eder-Kreis
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Bundesland Hessen
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  • Schwalm-Eder-Kreis verlässt Bundes-Notbremse

    Da die Inzidenz auch am Samstag, 29.05.2021, im Schwalm-Eder-Kreis unter 100 liegt und damit fünf Werktage in Folge, verlässt der Landkreis die Bundes-Notbremse. Ab Montag gelten die Regelungen der Stufe 1 der Hessischen Landesverordnung.


    „Die Corona-Pandemie ist und bleibt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wie verantwortungsvoll die Bürgerinnen und Bürger im Schwalm-Eder-Kreis diese Aufgabe annehmen, haben sie nicht zuletzt in den vergangenen Wochen bewiesen, in denen sie große Einschränkungen mitgetragen haben“, sagen Landrat Winfried Becker und Erster Kreisbeigeordneter Jürgen Kaufmann. Nach über einem Monat, in dem unter anderem soziale Kontakte wieder auf ein Minimum reduziert wurden und viele Schülerinnen und Schüler wieder zurück in den Distanzunterricht mussten, verlässt der Schwalm-Eder-Kreis die Bundes-Notbremse.

    Ab Montag gilt für den Landkreis die Stufe 1 der Hessischen Landesverordnung. Diese sieht unter anderem deutliche Lockerungen sowohl im privaten Bereich als auch für die heimischen Handel- und Gewerbetreibende vor.
    Die Regelungen der Stufe 1 kurz erklärt:

    • Die Ausgangssperre wird aufgehoben.
    • Es dürfen wieder zwei Haushalte zusammenkommen (plus Geimpfte/Genesene*).
    • Die Klassen 1 bis 6 gehen zurück in den Präsenzunterricht, ebenso bleiben dieAbschlussklassen im Präsenzunterricht. Für die Klassen 7 bis 11 gilt Wechselunterricht. In den Schulen besteht weiterhin eine Testpflicht zweimal pro Woche.
    • Für die Kitas gilt Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen.
    • Gruppensport im Freien ist für Kinder bis einschließlich 14 Jahren möglich. DieKontaktregelungen für den Erwachsenensport bleiben bestehen. Fitnessstudioskönnen öffnen, es müssen jedoch ein aktuell negativer Test vorliegen sowie dieKontaktdaten erfasst werden.
    • Freizeitparks (nur Außenbereich), Zoos, Museen, Gedenkstätten, Schlösser und Galerien können nach vorheriger Terminvereinbarung besucht werden. Es besteht im Innenbereich Maskenpflicht und eine Testempfehlung.
    • Körpernahe Dienstleistungen sind mit Auflagen geöffnet: nach Terminvereinbarung, Erfassung der Kontaktdaten, Nachweis eines aktuellen negativen Tests.
    • Der Einzelhandel für den erweiterten täglichen Bedarf bleibt geöffnet. Die Kundenanzahl bleibt weiter begrenzt und es besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.
    • Für den übrigen Einzelhandel gilt „Click and Meet“. Das Tragen einer Maske beim Besuch ist Pflicht, die Vorlage eines gültigen negativen Tests wird empfohlen.
    • Die Außengastronomie darf mit Auflagen geöffnet werden. Es gelten Abstandsregeln sowie Sitzplatzpflicht. Des Weiteren müssen ein aktueller negativer Test vorliegen und die Kontaktdaten erfasst werden.
    • Hotels, Ferienhäuser, Jugendherbergen und Campingplätze sind mit Auflagen auch für touristische Übernachtungen geöffnet. Die Auslastung darf höchstens 60 Prozent bei Nutzung von Gemeinschaftseinrichtungen betragen und der Nachweis eines negativen Tests bei Anreise und zweimal pro Woche sind Pflicht.

    Liegt ein Landkreis ab Außerkrafttreten der Bundesnotbremse – also ab dem Tag, an dem wieder ausschließlich die Regelungen der Landesverordnung gelten – weitere 14 aufeinanderfolgende Tage unter 100 oder weitere 5 aufeinanderfolgende Tage unter 50, tritt am nächsten Tag Stufe 2 der hessischen Landesverordnung in Kraft.

    „Wir sind froh, dass die Bürgerinnen und Bürger ein Stück Normalität zurückbekommen. Dies ist der Lohn für Ihre Solidarität und Disziplin in dieser für uns alle anstrengenden Zeit in der Corona-Pandemie. Trotzdem appellieren wir, weiter die geltenden Regelungen zu befolgen. Nur so haben wir die Chance, die Inzidenz auf einem niedrigen Niveau zu halten und weiterführende Lockerungen zu erreichen“, so Landrat Becker und Vize-Landrat Kaufmann.
    Detaillierte Informationen zum Stufenplan des Landes Hessen bzw. aktuelle Erlasse und Verordnungen des Landes können Sie über die Homepage des Schwalm-Eder-Kreises www.schwalm-eder-kreis.de unter „Coronavirus Informationen“ einsehen.

    *Geimpfte und Genesene dürfen sich mit beliebig vielen anderen Geimpften und Genesenen treffen. Auch in Gegenden mit hohen lnzidenzen.
    Als Genesene gelten Personen, deren positiver PCR-Befund mindestens 28 Tage und nicht länger als 6 Monate zurückliegt.
    Ein vollständiger Impfschutz liegt vor, wenn seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung mindestens 14 Tage vergangen sind.


    Zum Vergrößern auf das Bild klicken!

  • Bundesregelungen zur Notbremse
  • Überbrückungshilfe III: Weitere Verbesserungen und neuer Eigenkapitalzuschuss für besonders von der Corona-Krise betroffene Unternehmen

    Die Wirtschaftsförderung informiert: 

    Neuer Eigenkapitalzuschuss
    Anspruchsberechtigt sind Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in mindestens drei Monaten im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021.

    Der neue Eigenkapitalzuschuss zur Substanzstärkung beträgt bis zu 40 Prozent des Betrags, den ein Unternehmen für die förderfähigen Fixkosten nach Nr. 1 bis 11 erstattet bekommt (vgl. FAQ zur Überbrückungshilfe III). Der Eigenkapitalzuschuss ist gestaffelt und steigt an, je länger Unternehmen einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent erlitten haben. Gezahlt wird er ab dem dritten Monat des Umsatzeinbruchs und beträgt in diesem Monat 25 Prozent. Im vierten Monat mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent erhöht sich der Zuschlag auf 35 Prozent; bei fünf oder mehr Monaten erhöht er sich noch einmal auf 40 Prozent pro Monat. Für die einzelnen Monate ergeben sich somit folgende Fördersätze:

    Monate mit Umsatzeinbruch ≥ 50 Prozent
    Höhe des Zuschlags
    1. und 2. Monat
    Kein Zuschlag
    3. Monat
    25 Prozent
    4. Monat
    35 Prozent
    5. und jeder weitere Monat
    40 Prozent



    Weitere Verbesserungen der Überbrückungshilfe III
    Die Sonderabschreibungsmöglichkeiten für Saisonware und verderbliche Ware für Einzelhändler werden auf Hersteller und Großhändler erweitert.

    Für Unternehmen der Veranstaltungs- und Reisewirtschaft wird zusätzlich zur allgemeinen Personalkostenpauschale für jeden Fördermonat eine Anschubhilfe in Höhe von 20 Prozent der Lohnsumme eingeführt, die im entsprechenden Referenzmonat 2019 angefallen wäre. Die maximale Gesamtförderhöhe dieser Anschubhilfe beträgt 2 Mio. Euro.

    Die Veranstaltungs- und Kulturbranche kann zusätzlich Ausfall- und Vorbereitungskosten, die bis zu 12 Monate vor Beginn des geplanten Veranstaltungsdatums angefallen sind, geltend machen.

    Antragstellern wird in begründeten Härtefällen die Möglichkeit eingeräumt, alternative Vergleichszeiträume zur Ermittlung des Umsatzrückgangs im Jahr 2019 zu wählen.

    Unternehmen in Trägerschaft von Religionsgemeinschaften sowie junge Unternehmen bis zum Gründungsdatum 31. Oktober 2020 sind ab jetzt antragsberechtigt. Bisher konnten nur Unternehmen, die bis zum 30. April 2020 gegründet waren, einen Antrag stellen.

    Wie für Soloselbständige mit Einnahmen ausschließlich aus freiberuflichen und gewerblichen Tätigkeiten wird auch für Soloselbständige, die Gesellschafter von Personengesellschaften sind, ein Wahlrecht geschaffen: Sie können den Antrag auf Neustarthilfe entweder über einen prüfenden Dritten oder als Direktantrag stellen (die Antragstellung auf Neustarthilfe über prüfende Dritte ist damit nur noch für Kapitalgesellschaften verpflichtend).

    Unternehmen und Soloselbstständige erhalten ein nachträgliches Wahlrecht zwischen Neustarthilfe und Überbrückungshilfe III zum Zeitpunkt der Schlussabrechnung. So kann die im Einzelfall günstigste Hilfe aufgrund des unsicheren Verlaufs der ökonomischen Entwicklung nachträglich bestimmt werden.

    Die Antragstellung erfolgt über die bekannte Plattform ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

    Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!
    Ihr Service-Hotline-Team der Wirtschaftsförderung des Schwalm-Eder-Kreises

    Darüber hinaus erreichen Sie uns bei Fragen weiterhin unter der
    Hotline-Nummer 0 56 81 / 7 75 – 4 85 oder
    per Mail corona-fb80@schwalm-eder-kreis.de


  • Corona-Teststellen in Hessen

    Alle Hessinnen und Hessen können sich mindestens einmal wöchentlich kostenfrei mit einem Schnelltest auf das Coronavirus testen lassen. Dafür entstehen im ganzen Land von Tag zu Tag mehr Teststellen, die Sie auf einer Seite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration finden. Die Liste wird stetig erweitert.

    Um eine Teststelle in Ihrer Nähe zu finden, nutzen Sie das Postleitzahlen-Suchfeld. Dann werden Ihnen die Angebote angezeigt, die in Ihrer näheren Umgebung erfasst sind.

    Die Aufstellung der Testzentren finden Sie auf einer Seite des HMSI.



  • Nächste Corona-Welle ist am Anrollen – Durchhalten ist jetzt gefragt

    Es geht in der Pandemie um Leben und Tod. Daher sind Emotionen kein guter Rat. Viele Menschen erdulden seit Monaten den Lockdown und verzichten auf den Besuch von Restaurants, Kneipen, Kino, Theater, Museen und Konzerte. Geburtstagsfeiern, Singen, Fitnesstraining und so weiter fällt aus, die Kontakte bei jedem Einzelnen haben sich auf ein Minimum reduziert. Das zehrt an den Nerven.

    Viele Selbständige dürfen nicht tätig sein, die Zahl der Arbeitslosen hat sich durch den Lockdown erhöht. Das macht betroffen.

    Es gilt der Konsens: Wir müssen uns mit Kontakten zurückhalten bis die Zahlen sinken, bis wir alle Schnelltests haben und die Impfungen wirken.

    Leider gibt es bei der Pandemie unsinnige Regeln.

    Ein Gericht hatte in Kassel eine Demonstration mit mehreren Tausend Menschen im Grundsatz erlaubt. Viel mehr Demonstranten marschierten ohne Maske und Abstand dann in der Innenstadt auf. Das macht fassungslos angesicht der Anstrengungen, die die meisten während der Corona-Pandemie unternehmen.

    Wir als Gemeinde hingegen müssen über das Ordnungsamt einschreiten, wenn sich aktuell mehr als 5 Personen in einer Gruppe im öffentlichen Raum (z. Bsp. Im Kurpark) treffen.

    Seit ein paar Tagen darf man wieder nach Mallorca fliegen. Während sich dort an den Hotelbars halb Europa wieder ansteckt, darf man in Deutschland über die Osterfeiertage weder ein Hotel an die Nordsee, noch eine Ferienwohnung in Bad Zwesten mieten. Diese unsinnigen Regelungen sorgen dafür, dass viel Vertrauen verloren geht.

    Ich würde mir hier mehr Augenmaß wünschen. Wenn Restaurants oder eine Gaststätte mit einem guten Sicherheitskonzept öffnen dürften, würde das den beginnenden Verfall von Disziplin und Akzeptanz der Menschen aufhalten. Denn aktuell suchen sich viele Menschen Schlupflöcher. Dann ist die Kontrolle weitaus geringer als durch einen professionellen Restaurantbesitzer oder Gastronom. Ich finde, das pauschalisierte Denken unserer Gesetzgeber, dass bestimmte Branchen komplett schließen müssen, ist von gestern. Ich wünschte mir einen Strategiewechsel. Man müsste dort öffnen, wo das Infektionsrisiko gering ist, um alles vermeintlich Verzichtbare im Lockdown zu halten. 

    Auch müsste es nach über 12 Monaten Pandemie möglich sein, schneller zu impfen? Doch alles Klagen nutzt nichts. Wir müssen jetzt noch wenige Wochen durchhalten, bis die Impfrate deutlich höher ist.

    Die Zahl der Neuinfektionen wächst exponentiell, die Belastung der Intensivstationen steigt wieder. Die Mutation B.1.1.7 breitet sich schneller aus und ist gefährlicher als das bisherige Virus. Daher wurde jetzt ein drastischer Lockdown auch über Ostern angeordnet.

    Wir haben uns jetzt so lange in Bad Zwesten diszipliniert verhalten, dass wir das die letzten wenigen Wochen auch noch schaffen werden.

    Lassen Sie uns im „Endspurt“ besonnen bleiben.

     

    Michael Köhler
    Bürgermeister




  • DIE WICHTIGSTEN CORONAREGELN KURZ & KOMPAKT - Das gilt in Hessen ab dem 8.3.2021!

    Kontakte: Treffen von zwei Haushalten mit höchstens 5 Personen möglich. Kinder bis 14 Jahren zählen nicht mit.
    Schule & Kita: Klasse 1 bis 6: Wechselunterricht. Ab Klasse 7: Distanzunterricht.
    Abschlussklassen (inkl. 12. Klasse): Präsenzunterricht.  Maskenpflicht für Schüler und Lehrer auch im Unterricht.
    Kita Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen mit möglichst festen Gruppen.
    Hochschule Praxisveranstaltungen mit Maske, Unterricht in festen Kohorten.
    Homeoffice Dringend empfohlen.
    Geschäfte / Einzelhandel:  Geschäfte des täglichen Bedarfs geöffnet: Supermärkte & Lebensmittel, Drogerien, Bau- und Gartenmärkte, Baumschulen und Buchhandlungen.
    Alle anderen Geschäfte: „Click & Meet“ mit Auflagen und Anmeldung.
    Freizeit und Kultur: Geöffnet mit Auflagen und Anmeldung: Museen, Schlösser, Gedenkstätten, Tierparks, Zoos, botanische Gärten
    Geschlossen: Theater, Opern, Konzerthäuser, Kinos, Freizeitparks
    Gastronomie: Geschlossen (Abholung und Lieferung möglich)
    Hotels: Für touristische Übernachtungen geschlossen
    Alkoholkonsum: Auf belebten und stark frequentierten Plätzen verboten
    Sport Freizeit- und Amateursport: Bis zu zwei Haushalte mit höchstens 5 Personen.
    Kinder unter 14 Jahren: Sport unter freiem Himmel auch in Gruppen erlaubt.
    Fitnessstudios: Mit Einzelterminen und Hygienestandards erlaubt.
    Senioren- und Pflegeheime: FFP2-Maskenpflicht für Beschäftigte und Besucher. Besuchsregel: 2x pro Woche von bis zu zwei Personen. Tests: Personal mind. 1x pro Woche. Besuche nur mit aktuellem negativen Corona-Test möglich.
    Quarantäne Bei Einreise aus Risikogebieten: 10 Tage. Bei Einreise aus Virusvarianten-Gebiet: 14 Tage (keine
    Verkürzungsmöglichkeit). Nach positivem Selbsttest: Quarantäne und Verpflichtung zum PCR-Test.
    Öffentliche Veranstaltungen:  Nur bei besonderem öffentlichen Interesse und mit Genehmigung.
    ÖPNV:  Medizinische Maskenpflicht 
    Corona-Tests Schnelltests 1x pro Woche kostenlos möglich.
    Erweiterte Maskenpflicht In allen öffentlich zugänglichen Gebäuden, Fußgängerzonen pp. und generelle Empfehlung zum Tragen medizinischer Masken in Innenräumen.

    Alle Details: corona.hessen.de


  • Pflegeheim in Bad Zwesten mit sicherem Konzept in der Corona-Pandemie

    Wir sind in Bad Zwesten bisher sehr gut durch die Pandemie gekommen. Die Zahl der Infizierten ist weitaus geringer als in anderen Kommunen.  Wir haben uns gedacht, das kann doch kein Zufall sein. Wir möchten der Sache gern auf den Grund gehen.

    In der Regel liegt es am Handeln der Menschen vor Ort. Wir treffen in Bad Zwesten immer wieder auf besonnene Entscheidungsträger und verantwortungsvolle Mitarbeiter.

    So auch im AWO-Pflegeheim in der Hardtstraße. Auffällig ist, dass in anderen Pflegeheimen mehrfach das Virus ausgebrochen ist und es häufig zu schweren Verläufen bis hin zum Tod mehrerer Bewohner gekommen ist.

    Wir haben daher den Leiter des Pflegheims, Herrn Stefan Kundelov befragt, was er und sein Team anders gemacht hat, als andere.

    An dieser Stelle möchten wir uns für das Interview bedanken. Bedanken möchten wir uns aber auch für die von den Führungskräften und dem Team sehr gut geleistete Arbeit. In der Einrichtung wird zum Wohle der Seniorinnen und Senioren die Sicherheit von Anfang an großgeschrieben.

     

    Herr Kundelov, die Pandemie dauert schon mehr als 1 Jahr. Wie geht es Ihnen und den Bewohnern?

    Wenn ich sagen würde, uns geht es bestens, würde ich nicht ganz ehrlich sein. Die Pandemie und ihre Dauer erfordert weiterhin viel Kraft und Einsatz von uns. Unser Hausgemeinschaftskonzept mit vielen gemeinsamen hauswirtschaftlichen und sozialen Tagesaktivitäten lebt von der Nähe, dem Zusammentreffen und der Gemeinschaft. Abstand, Hygiene und weniger Kontakte untereinander, gerade während der ersten Welle, waren für die Bewohner schwer zu verdauen. Und natürlich vor allem die reduzierten Besuchsmöglichkeiten. Wir sind ein offenes Haus, früher sind die Angehörigen gekommen und gegangen, wie es ihnen gefiel. Wir sehen sie als Teil unseres Konzeptes und nicht als "Fremdkörper". Auf einmal durften sie nicht kommen, nicht ihre Liebsten besuchen. Das war hart.

    Und trotzdem, auch wenn wir müde sind, wir haben uns längst darauf eingestellt, es funktioniert gut, wir haben das Gefühl, dass wir alles im Griff haben, soweit man das überhaupt sagen kann. Zumindest haben wir das Gefühl, dass uns nichts entgleist, und das ist ein ausreichend gutes Gefühl. Wir lassen uns nicht unterkriegen.

     

    Wie sind Sie am Anfang damit umgegangen?

    Mir war von Anfang an klar, das wird nicht in 3 Monaten vorbei sein. Es wird ein harter, langer Marathon und wir müssen uns die Kräfte einteilen. Meine Leitungskräfte und ich haben uns zusammengesetzt und überlegt, was wir brauchen werden. Schnell waren die Prioritäten da, die auch unsere Handlungen und Entscheidungen jeden Tag prägten:

    1. Die Bewohner müssen um jeden Preis geschützt werden, wir dürfen auf gar keinen Fall zulassen, dass der Virus einen Weg in die Einrichtung findet. Auch wenn das bedeutet, dass wir den Zugang zur Einrichtung einschränken müssen.

    2. Die Mitarbeiter brauchen das Gefühl der Sicherheit. Nicht einmal eine Sekunde dürfen sie denken, dass sie alleine sind. In Krisenzeiten mit täglich neuen und ungeklärten Fragen muss die Leitung den Weg zeigen, da sein, schnell handeln.

    3. Angehörige dürfen nicht das Gefühl haben, sie sind außen vor. Sie müssen jederzeit wissen, wie es ihren Liebsten geht.

    Und die Kommunikation musste verstärkt, ja sogar ausgebaut werden. Wir haben schnell Tablets für die Kommunikation beschafft, waren eines der ersten Heime, die diese für Videogespräche eingesetzt haben. Ich schreibe regelmäßig Rundmails an die Angehörigen, mit wichtigen Infos und Regelungen, inzwischen haben wir fast schon 30 Rundbriefe per Mail versendet. Dadurch sind viele Missverständnisse gar nicht erst entstanden. In der Mitarbeiterschaft haben wir auch über Mails und in einer internen Messenger-Gruppe die wichtigsten Infos sofort weitergegeben, sodass unsere Mitarbeiter immer wussten, was zu tun ist. Jederzeit wussten sie, dass wir jegliche Schutzausrüstung haben. Diese Handlungssicherheit und das Gefühl der Sicherheit halte ich für enorm wichtig. Wir können uns glücklich schätzen, dass wir so verantwortungsvolle und verlässliche Mitarbeiter haben. Aber nichts läuft von allein, sie brauchen gerade in einer Krisensituation Antworten und Sicherheit. An dieser Stelle möchte ich auch öffentlich meinen Mitarbeitern und vor allem meinen Leitungskräften Dankeschön sagen!

     

    Sie haben bis jetzt keinen Ausbruch gehabt. Wie erklären Sie das?

    Ich denke, weil wir unsere Prioritäten immer vor Augen hatten und unser Handeln danach ausgerichtet haben. Wir waren immer wachsam, schnell und streng beim Umsetzen der gesetzlichen Regelungen betreffend der Pflegeheime. Und wir haben versucht, einen Schritt schneller zu sein. Während der ersten Welle im Frühjahr 2020 waren wir eines der ersten Häuser, die die Türen zugemacht haben. Dafür setzten wir auf offene Kommunikation mit den Angehörigen und Freiwilligkeit. Bevor die Besuchsverbote für Pflegeeinrichtungen ausgesprochen wurden, haben wir unser Haus schon abgeschirmt. Dabei hatten wir zu keinem Zeitpunkt Probleme mit den Angehörigen, weil sie auf unserer Seite standen. Danach haben wir stufenweise gelockert, im Einklang mit den gesetzlichen Änderungen. Wir haben schnell die Besuchsregelungen umgesetzt. Seit den ersten Lockerungen nach dem ersten Shutdown nutzen wir eine elektronische Möglichkeit, um Besuche zu vereinbaren. Über einen Link kann man bei uns einen Termin für einen Besuch buchen. Das spart uns Zeit und ist für die Angehörigen unkompliziert. Wir haben sehr schnell zusätzliches Personal für die Besuchsbegleitung eingestellt, sogenannte Besuchslotsen. Sie sind die Ansprechpartner für die Besucher, empfangen und begleiten sie bis ins Zimmer. So kann die Pflege entlastet werden und die Angehörigen sind auch zufrieden.

    Während der zweiten Welle waren wir auch eines der ersten Pflegeheime, welche die Schnelltests eingesetzt haben, noch lange bevor sie verpflichtend wurden. Unsere Angehörigen, aber auch die Therapeuten und sonstigen Besucher waren von Anfang an damit einverstanden. Das war für uns eine enorme Erleichterung. Wir haben Personal eingestellt, das sich nur um die Durchführung der Schnelltests bei den Besuchern kümmert. Das war ebenfalls eine enorme Erleichterung, denn zuvor hatten wir Leitungskräfte diese Aufgabe übernommen.

    Der Verzicht auf soziale Kontakte ist für viele das Schlimmste an der Pandemie, insbesondere für die Bewohner einer Pflegeeinrichtung. Wie sehen die Besuchsregelungen bei Ihnen aus? Können Bewohner Besuche erhalten?

    Ja, aktuell zweimal pro Woche mit max. 2 Personen. Voraussetzung ist ein negativer Schnelltest, der in 95 % der Fälle bei uns vor dem Besuch durchgeführt wird.

    Ihre Einrichtung wurde im Dezember geimpft. Wie hoch war die Beteiligung? Gibt es dadurch Lockerungen?

    Ja, wir haben am 19.1. die zweite Spritze des Biontech-Impfstoffs bekommen. Alle haben es gut vertragen. Bei den Bewohnern haben wir eine Quote von 98%, bei den Mitarbeitern aus Bad Zwesten waren es sensationelle 80 %. Da fiel uns ein großer Stein vom Herzen. Es ist zwar nicht das Ende des Marathons, aber ein sehr wichtiges Zwischenziel, ein Meilenstein.

    Wie ist der Ausblick nach vorne? Wie geht es weiter?

    Die ersten Berichte über die Wirksamkeit des Impfstoffs sind sehr hoffnungsvoll. Trotzdem behalten wir die aktuellen Schutzmaßnahmen bei. Zum einem sind sie nicht von der Politik zurückgenommen worden, zum anderen machen sie weiterhin Sinn, weil die Virus-Mutanten mit Respekt zu betrachten sind. Wir bleiben wachsam und bei unseren 3 Prioritäten.

    Der Leiter des AWO-Pflegeheims Stefan Kundelov, die Pflegedienstleiterin Nancy Seifert und Bürgermeister Michael Köhler freuen sich über das bewährte Konzept des Pflegeheims während der Corona-Pandemie. Das und der vorbildliche Einsatz der Mitarbeiter haben für ein hohes Maß an Sicherheit für die Senioren gesorgt. 

  • Freie Fahrt zum Impftermin, Interview zum Impfzentrum in Fritzlar

    Freie Fahrt zum Impftermin

    Die Gemeinde Bad Zwesten hat in Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt Fahrten für Senioren ab 80 Jahren zum Impfzentrum nach Fritzlar organisiert. Dafür hat die Flaschengroßhandlung Bad Zwesten einen hochwertigen Bus zur Verfügung gestellt, den die Gemeinde kostenfrei nutzen darf.

    Das Impfzentrum Fritzlar ist mit dem Bus nicht so gut erreichbar, viele Seniorinnen und Senioren besitzen kein Auto und können daher nur schlecht dorthin kommen.

    Im Kampf gegen die Virus-Pandemie sind Impfungen unerlässlich, daher musste ein Weg gefunden werden, wie alle Seniorinnen und Senioreneinfach und unkompliziert zum ihrem Impftermin gelangen können.

    Die Quartiersmanagerin der AWO, Frau Julia Pogrzeba, organisierte in Zusammenarbeit mit Frau Gudrun Glaser vom SPD Ortsverein Bad Zwesten ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer. Zwischenzeitlich stehen insgesamt 6 Fahrerinnen und Fahrer zur Verfügung. Frau Pogrzeba ist zu erreichen unter Tel: 0151 – 19679094.

    Frau Pogrzeba organisiert auch auf Anfrage Impftermine und entlastet dadurch die Seniorinnen und Senioren. Auf Nachfrage bei den Senioren und Seniorinnen aus der Gemeinde wurde uns mitgeteilt, dass man bei der Telefon-Hotline (Tel. 116117) schnell durchkommt.  

    Der Leiter des Seniorenzentrums, Herr Stefan Kundelov, betont: „Die AWO versteht sich als Dienstleister für Senioren in Bad Zwesten und in der Region. Im Rahmen des Quartiersmanagements werden wir Netzarbeit leisten und Bürger aktivieren. Die Unterstützung des Projekts sehen wir als einen Teil unserer Aufgaben.

    Da weder die Gemeinde über einen Bus verfügt noch die der Vereine entbehrlich waren, hat sich die für Soziales zuständige Mitarbeiterin Selina Schäfer auf die Suche begeben. Als die Anfrage der Gemeinde bei der Flaschengroßhandlung eintraf, zögerte Marco Martone keine Sekunde. „Es ist für mich selbstverständlich, soziale Projekte in unserer Gemeinde zu unterstützen. Da Seniorinnen und Senioren gefahren werden sollen, habe ich unser bequemste Fahrzeug der Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt“.

    Bürgermeister Köhler lobt die Gemeinschaftsaktion. „Ich freue mich, dass unsere Seniorinnen und Senioren es so einfach wie möglich haben, zum Impfen zu gelangen. Ich danke herzlich der Flaschengroßhandlung und der AWO für ihren tollen und unbürokratischen Einsatz. Dankbar bin ich auch für den Einsatz der Fahrerinnen und Fahrer.“

    Letzten Freitag hat die erste Fahrt zum Impfzentrum nach Fritzlar stattgefunden. Die Fahrten sind für die Seniorinnen und Senioren kostenlos.

    Alles klappte reibungslost.

    Die erste Impffahrt der Gemeinde beginnt. Für den Startschuss stehen parat (von links nach rechts) Michael Glaser, Vincenco Martone,  Paola Martone, Marco Martone (Gesellschafter, Mitglied der Geschäftsleitung und Geschäftsführer der Flaschengroßhandlung Bad Zwesten) und Bürgermeister Michael Köhler. In der Mitte Margit Broschat, erster Fahrgast zum Impfzentrum.

     


     

    Interview zum Impfzentrum in Fritzlar

    Frau Margit Broschat wurde als erste Seniorin von der Gemeinde in Kooperation mit der AWO zu ihrem Impftermin nach Fritzlar gefahren.

    Wir haben daher die Gelegenheit genutzt, ihr ein paar Fragen zur Organisation zu stellen, die sie uns gerne beantwortet hat. Die Antworten verdeutlichen, dass alles gut organisiert ist. Aber lesen Sie am besten selbst.

    Redaktion Mitteilungsblatt: Liebe Frau Broschat, wie kompliziert war die Terminvereinbarung für das Impfzentrum in Fritzlar?
    Margit Broschat: Es war sehr unkompliziert. Ein Anruf bei der Telefonnummer 116117 genügt und man bekommt sehr schnell einen Termin. Ich war angenehm überrascht, wie schnell ich da durchgekommen bin.

    Redaktion Mitteilungsblatt: Wie war die Fahrt mit dem zur Verfügung gestellten Bus und dem ehrenamtlichen Fahrer?
    Margit Broschat: Sehr gut und entspannt. Ich kann das jedem empfehlen. Der Bus fährt direkt bis zum Eingang des Impfzentrums und man wird am Ausgang wieder abgeholt. Alles in allem waren es nur wenige Meter zu laufen. Der Fahrer, Michael Glaser, war sehr freundlich.

    Redaktion Mitteilungsblatt: Wie ist der Ablauf im Impfzentrum?
    Margit Broschat: Sehr professionell mit sehr freundlichen Helfern. In die Halle durfte ich nur alleine hinein. Sicherlich bekommt jeder, der Hilfe braucht, auch die notwendige Unterstützung. Es sind sehr viele Helfer vor Ort.  Die vorgeschriebenen Unterlagen, die ich schon ausgefüllt hatte, kann man ja, wenn nötig, zu Hause auch mit dem Hausarzt ausfüllen.  Gleich am Eingang habe ich alles abgegeben. Nach nur wenigen Minuten wurde ich dann aufgerufen. Weil ich noch eine Frage zu Nebenwirkungen an den Arzt hatte, habe ich dann auch die Antwort erhalten, die ich bekommen wollte.  Das Wochenende stand ja bevor und ich wollte wissen, ob es für  COVID-19 geimpfte dann eine extra Anlaufstelle geben würde. Die gibt es nicht. Ich habe sie ja auch nicht gebraucht. Die Ärztin hat mich dann auch gleich geimpft. Anschließend bin ich in den Aufenthaltsraum gebracht worden, habe meine Unterlagen wiederbekommen und konnte nach 15 Min wieder gehen. Alle Helfer und auch die Ärztin sind sehr nett und hilfsbereit. Herr Glaser hat mich dann wieder nach Hause gebracht. Niemand wird alleine gelassen

    Redaktion Mitteilungsblatt: Warum haben Sie sich impfen lassen? Haben Sie keine Sorge vor bisher unentdeckten Nebenwirkungen?
    Margit Broschat: Nein, habe ich nicht, denn 100% Sicherheit gibt es nirgendwo.

    Redaktion Mitteilungsblatt: Wie haben Sie sich nach dem Impfen gefühlt?
    Margit Broschat:  Ich habe mich von Anfang an gut gefühlt. Das hat sich auch in den nächsten Tagen nicht geändert.

    Redaktion Mitteilungsblatt: Was möchten Sie den Lesern unseres Mitteilungsblatts noch mitteilen.
    Margit Broschat: Lassen Sie sich impfen, zu Ihrem eigenen Schutz und hoffentlich auch zum Schutz der anderen!

    Redaktion Mitteilungsblatt: Vielen Dank für Ihre Antworten, bleiben Sie bitte gesund.

    Margit Broschat

     







  • Impfstrategie Hessen 2. Terminierungsphase hat am 03.02.21 begonnen

    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

    die hessische Impfkampagne schreitet weiter voran.

    Am 03.02.2021 hat nun die nächste Phase der Terminierung begonnen.

    Weiterhin können sich vorerst nur Personen der 1. Priorisierungsgruppe (Personen ab dem 80. Lebensjahr sowie medizinisches und pflegerisches Personal) zur Impfung anmelden.

    Wenn Sie zur 1. Priorisierungsgruppe gehören, können Sie sich unter 116 117 oder 0611/505 92 888 sowie online unter impfterminservice.hessen.de für 2 Impftermine anmelden.

    Sie benötigen Unterstützung bei der Terminvereinbarung?
    Frau Julia Pogrzeba (AWO Quartiersmanagerin) hilft Ihnen gerne weiter!
    Tel: 0151 – 19679094

    Zur Anmeldung ist es nötig, bereits beide Impftermine zu vereinbaren, da die 2. Impfung zur unbedingt notwendigen Vervollständigung der Wirksamkeit des Impfschutzes nach 2 - 3 Wochen benötigt wird.

    Es wird derzeit daran gearbeitet, dass Paare Termine zu gleichen Zeiten vereinbaren können. Momentan steht dieser Service leider noch nicht zur Verfügung.

    Falls es Ihnen nicht möglich ist, zum Impfzentrum zu kommen, können Sie mit dem, im Brief, beigefügten Rückantwort-Formular einen Termin zur Impfung zu Hause vereinbaren. Dies bedingt jedoch eine zeitliche Verzögerung, da zunächst die Termine in den Impfzentren durchgeführt werden.

    Ebenso gibt es die Möglichkeit, bei der Krankenkasse nach einer Übernahme der Fahrtkosten für einen Transport zum Impfzentrum nachzufragen. Ggf. werden die Kosten durch die Landesregierung übernommen.
    (Weitere Informationen finden Sie in dem Artikel „Corona-Impfung für Senior/-innen – Fahrtenkostenübernahme durch das Land Hessen“)

    Sollten dennoch keine Möglichkeit haben sollten, persönlich zum Impfzentrum zu kommen oder eine Begleitung benötigen, können Sie sich mit Frau Julia Pogrzeba (AWO Quartiersmanagerin) Tel: 0151-19679094 in Verbindung setzen.

    Alle terminlichen Fragen zur Impfung können nur unter 116 117 geklärt werden.

    Bei weiteren organisatorischen Fragen können Sie sich gern an Frau Julia Pogrzeba (AWO Quartiersmanagerin) unter Tel.: 0151-19679094 wenden.

    Aufruf zur Mitwirkung von Transport-Fahrten für hilfebedürftige Personen zu dem Impfzentrum Fritzlar.

    Falls Sie die Möglichkeit haben, Fahrten zu den Impfzentren zu übernehmen, können Sie sich gern telefonisch (0151-19679094) melden.

    Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!

    AWO Quartiersmanagerin Julia Pogrzeba


  • Corona-Impfung für Senior/-innen – Fahrtenkostenübernahme durch das Land Hessen

    Liebe Seniorinnen und Senioren,


    das Land Hessen hat den Bürgerinnen und Bürgern, die 80 Jahre und älter sind, unter bestimmten Voraussetzungen eine Erstattung der Taxikosten für Fahrten ins Impfzentrum zugesichert. Hierzu sollten Sie bereits den Mitarbeitern im Anmeldebereich des Impfzentrums einen Hinweis bezüglich Ihrer Anreise geben. Sie werden dann ein entsprechendes Antragsformular erhalten.

    Ist die Impfperson mit einem Taxi oder vergleichbar angereist, besteht ein Kostenübernahmeanspruch gegenüber der jeweiligen Krankenkasse, wenn eine der folgenden Voraussetzungen nach § 60 SV. Sozialgesetzbuch insbesondere vorliegt:

    • ein Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen „aG“ (außergewöhnliche Gehbehinderung), „Bl“ (Blindheit) oder „H“ (Hilflosigkeit) oder
    • Einstufung in den Pflegegrad 3, 4 oder 5, bei Einstufung in den Pflegegrad 3 zusätzlich eine dauerhafte Beeinträchtigung der Mobilität.


    Anspruchsvoraussetzung in diesen Fällen ist eine vor Fahrtantritt vom Arzt ausgestellte „Verordnung einer Krankenbeförderung“.
    Soweit dieser Anspruch auf Kostenübernahme gegeben ist, rechnet das Taxiunternehmen unmittelbar mit der Krankenkasse ab.

    In den Fällen, in denen ein Anspruch gegenüber der Krankenkasse/-versicherung auf Übernahme der Fahrtkosten besteht, diese die Kostenübernahme jedoch ablehnt, kann - wie bereits oben erwähnt - ein Erstattungsantrag an das Land Hessen (Regierungspräsidium Kassel) gestellt werden.

    Information zur Taxikostenerstattung

    Antragsformular zur Taxikostenerstattung

    Ebenfalls können Sie bei uns das Antragsformular „Fahrtkostenerstattung Impfzentren“ erhalten. Bitte melden Sie sich dazu telefonisch vorher bei uns an.

    Weiterhin ist Ihnen bei der Vereinbarung des Impftermins oder bei weiteren Fragen die Quartiersmanagerin der AWO in Bad Zwesten, Frau Julia Pogrzeba, gern behilflich. Sie erreichen sie unter der Nr. 0151/1967909.

    Der Gemeindevorstand
    Michael Köhler
    Bürgermeister  

  • Wir kommen in Bad Zwesten gut durch die Corona-Pandemie

    Die Corona-Pandemie hält uns fest im Griff und bestimmt im beruflichen und im privaten Bereich aktuell unser Leben.

    Viele Vorgaben führen dazu, dass immer mehr Menschen und Selbständige ihr Einkommen ganz oder teilweise verlieren und ohne ihr eigenes Zutun in schwierige Situationen kommen. Wir hoffen, dass hier bald ein Ausgleich gelingt und sich eine Perspektive auftut.

    Leider klappt Homeschooling nicht an allen Schulen gut, sodass auch viele Eltern im Homeoffice an die Grenze ihrer Belastbarkeit gelangt sind. Die vielen Vorgaben führen dazu, dass man sich seltener oder gar nicht mehr sehen kann, Kontakte werden reduziert, Menschen sind einsam.

    Leider gibt es aktuelle nicht genug Impfstoff. Andere Länder schaffen das besser. Es ist unbegreiflich, was da alles schiefgelaufen ist!  Wir können es jedoch nicht ändern. Ich vertraue auf das Impfversprechen der Regierung. Bis spätestens in den Herbst hinein sollte es doch gelingen, dass alle daran interessierten Menschen in Deutschland eine Impfung erhalten. Danach müsste das Leben wieder in den geordneten Bahnen der Vergangenheit verlaufen.

    Am Dienstag wurde endlich das Impfzentrum in Fritzlar geöffnet. Daher können wir Hoffnung schöpfen.

    Vor Ort in Bad Zwesten sind jedoch viele Dinge gut gelaufen. Wir haben seit Beginn der Pandemie nach dem kleinen Schwarzenborn die wenigsten Infizierten. Wenn man bedenkt, dass aufgrund der CJD und der Klinik viele Schülerinnen /Schüler und Beschäftigte sowie Patienten nach Bad Zwesten gelangen, besteht doch ein gehöriges Ansteckungspotential. Im Verhältnis dazu sind wir bis jetzt wirklich gut durch die Krise gekommen. Wesentlich war dabei, dass die Hygiene-Vorgaben in den Einrichtungen jeweils konsequent umgesetzt wurden.

    Die Leitung vom AWO-Pflegeheim in Bad Zwesten hat sehr viel Wert auf einen hohen Hygiene-Standard gelegt. So wurden viele Besucher bereits lange vor der kürzlich normierten Verpflichtung auf Corona getestet. Ebenfalls fanden dort bereits kurz nach dem Ausbruch des Virus umfangreiche Testungen beim Personal und das bis heute regelmäßig statt. Das hat für Sicherheit gesorgt und war vorausschauend.

    Auch unsere Kindergärten wurden zu einem „Hochsicherheitstrakt“ bezogen auf Hygiene und Prävention umgeformt. Es gelangen weder Eltern noch andere Besucher in die Einrichtung. Diese Vorgabe haben wir auch im Sommer praktiziert, als viele Vorgaben zu früh gelockert wurden. Zudem haben wir aus Gründen der Sicherheit die Hygienestandards über den vom Land geforderten Standard umgesetzt.

    Unsere Verwaltung hat mehrere hundert Stunden die Vorgaben kontrolliert. Das erfolgte in den Geschäften, aber auch auf öffentlichen Plätzen. Uns macht diese Arbeit nicht unbedingt Freude, sie ist aber wichtig. Das Signal kam an, wenn man gegen die Vorgaben verstößt, dann erfolgt eine behördliche Konsequenz. Daher haben wir auch Bußgeldverfahren eingeleitet, die eine Zahlung einer Ordnungswidrigkeit zur Folge hatte.

    Besonders problematisch wäre ein Ausfall im Bereich Wasserversorgung und Abwasserentsorgung gewesen. Das hätte jeweils gravierende Auswirkungen auf die Versorgungslage der Bürger gehabt.

    Diese Aufgaben sind so komplex und speziell, dass nur wenige Mitarbeiter in unserem kleinen Bauhof-Team in den Bereichen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung gut geschult sind.

    Daher war es z.B. wichtig, diese Mitarbeiter nicht mehr in engen Kontakt miteinander arbeiten zu lassen.

    Unsere Verwaltung war durch eine Risikoanalyse auf einen Pandemiefall vorbereitet. Vor Jahren hatten wir ein solches Szenario in Grundzügen einmal durchdekliniert. Davon haben wir profitiert, die Wirklichkeit sieht dann jedoch immer noch anders und vor allem komplexer aus. Wir hatten z.B. die technischen und IT-Voraussetzungen geschaffen, dass von Beginn an viele Mitarbeiter im Homeoffice haben arbeiten können. Dadurch wurde die Zahl der potentiellen Kontakte reduziert und die Verwaltung blieb beständig arbeitsfähig. Dennoch waren und sind wir für die Kunden, unsere Bürgerinnen und Bürger, da. Zwar ist das Rathaus geschlossen, wir öffnen für wichtige Anliegen und haben bisher keinen Bürger vor unserer Tür nach Hause geschickt.

    Das Thema, wie sind wir in Bad Zwesten mit der Pandemie umgegangen, beschäftigt viele Menschen hier. Dazu werde ich immer wieder gefragt. Daher werden wir in den nächsten Ausgaben des Mitteilungblattes vertiefte Informationen darüber geben.

    Michael Köhler, Bürgermeister

  • Impfstrategie Hessen

    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, 

    ergänzend zu den Informationen der letzten Wochen bezüglich der Impfkampagne in Hessen möchten wir Sie auf weitere Aspekte hinweisen: 

    Zum Termin im Impfzentrum sind folgende Unterlagen mitzubringen:

    • Einladungsschreiben des Lanes/ Terminbestätigung

    • ein Personalausweis (wenn das Dokument abgelaufen ist, sollte das nicht so problematisch sein, das Geburtsjahr ist ja entsprechend vermerkt, so dass feststellbar ist, dass der Inhaber zur zu impfenden Gruppe gehört)

    • die Chipkarte der gesetzlichen Krankenkasse

    • das vollständig ausgefüllte Anamnese- und Aufklärungsmerkblatt (siehe Anhang)

    • Arbeitgeberbescheinigung, wenn man im Gesundheits- oder Pflegedienst arbeitet

    • Impfpass (falls vorhanden)

    • Evtl. Medikamentenplan

    • Falls vorhanden Allergiepass



    Hier finden Sie die Formulare zum Download:


    translations:
    https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html

  • Land informiert über Impftermin-Anmeldung

    In einem Schreiben informiert die Landesregierung mehr als 400.000 Hessinnen und Hessen, die 80 Jahre und älter sind, wie sie ihren persönlichen Termin für die Corona-Schutzimpfung vereinbaren können.

    Seit dem 12. Januar 2021 können sich Personen aus der ersten Priorisierungsgruppe für ihren persönlichen Impftermin anmelden.
    Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Frauen und Männer, die 80 Jahre und älter sind.

     

    Um Überlastungsspitzen ein Stück weit entgegenzuwirken, bietet Hessen jeweils zwei Möglichkeiten an:

    Anmeldung per Telefon über
    116 117 oder 0611 505 92 888

    Anmeldung im Internet-Anmeldeportal über:
    impfterminservice.de oder impfterminservice.hessen.de 

    Alle Wege führen gleichberechtigt zur Terminvergabe.

     

    Erste Impfzentren öffnen am 19. Januar - Anmeldung ab 12. Januar für Personen ab 80 Jahre

    Verbunden mit der Ankündigung des Bundes, dass ab 18. Januar wöchentlich weitere Impfstoff-Lieferungen folgen, öffnen in Hessen ab dem 19. Januar 2021 die ersten sechs Regionalen Impfzentren in Kassel, Gießen (Heuchelheim), Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt die auch für die Seniorinnen und Senioren der umliegenden Landkreise zur Verfügung stehen.

    Das Impfzentrum in Kassel decken somit bis zur Öffnung der weiteren Impfzentren folgende Landkreise mit ab:

    • Stadt und Landkreis Kassel, Schwalm-Eder-Kreis, Landkreis Waldeck-Frankenberg, Werra-Meißner-Kreis


  • Ausgangssperre wird aufgehoben!

    Ausgangssperre wird ab 5. Januar 2021 im Schwalm-Eder-Kreis aufgehoben.
    Nachdem der Inzidenzwert im Schwalm-Eder-Kreis über die Weihnachtsfeiertage und der Jahreswende deutlich unter 200 gesunken ist, hebt der Schwalm-Eder-Kreis die nächtliche Ausgangssperre im Kreisgebiet ab Dienstag, 5. Januar 2021, auf.

    Seit Donnerstag, 17. Dezember 2020, galt im Schwalm-Eder-Kreis eine nächtliche Ausgangssperre für die Zeit zwischen 21 Uhr am Abend und 5 Uhr in der Früh, nachdem die Inzidenz im Kreis zuvor drei Tage in Folge den Wert von 200 überschritten hatte. Der Landkreis folgte hierbei den Vorgaben des hessischen Präventions- und Eskalationskonzepts. Die Ausgangssperre soll nach dem Präventions- und Eskalationskonzepts wieder aufgehoben werden, wenn die Inzidenz für fünf Tage in Folge unter dem Wert von 200 liegt. Ausgenommen davon waren die Feiertage und die Zeit zwischen den Jahren, da an in diesem Zeitraum weniger getestet wurde. Die Fallzahlen an und nach den Feiertagen gelten als wenig aussagekräftig, was das tatsächliche Infektionsgeschehen angeht.

    Erwartungsgemäß war im Schwalm-Eder-Kreis deshalb über die Feiertage und zwischen den Jahren die Inzidenz bis zum Beginn des neuen Jahres deutlich gesunken. Nachdem die Inzidenz am 23. Dezember 2020 noch bei einem Wert von 235,00 lag, erreichte diese erstmals am 26. Dezember 2020 mit 166,10 einen Wert von unterhalb 200 und zum Neujahrstag 2021 den Wert von 115,60.

    Mit der derzeitigen Anzahl der gemeldeten Neuinfektionen im Schwalm-Eder-Kreis wird die Marke von 200 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern (7-Tages-Inzidenz) nach aktuellem Kenntnisstand im Rahmen des 5-Tages-Zeitraums weiterhin unterschritten. Für Montag, 4. Januar 2021, 14:30 Uhr, liegt die Inzidenz bei 106,70.

    Angesichts dieser aktuellen Lage des Infektionsgeschehens im Schwalm-Eder-Kreis wird die seit 17. Dezember 2020 geltende nächtliche Ausgangssperre per Allgemeinverfügung zum 5. Januar 2021 wieder aufgehoben.

    „Gemäß den Vorgaben des hessischen Eskalationskonzept sei es geboten, die nächtliche Ausgangssperre wieder aufzuheben. Dies ist aber nicht zwingend eine Entscheidung auf Dauer, denn niemand kann zum aktuellen Zeitpunkt ausschließen, dass die Infektionszahlen auch wieder ansteigen,“ erklären Landrat Winfried Becker und Vize-Landrat Jürgen Kaufmann.

    Landrat und Vize-Landrat appellieren deshalb weiterhin an die Bevölkerung, Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren und damit der Ausbreitung des Virus entgegenzuwirken. Beide danken zugleich allen Bürgerinnen und Bürgern im Schwalm-Eder-Kreis, die sich verantwortungsbewusst verhalten und die AHA-Regeln eingehalten haben.

  • Lockdown ab dem 16.12.2020

    Lieber Mitbürgerinnen und Mitbürger,

     

    der harte Lockdown in Deutschland kommt ab Mittwoch, den 16.12.2020. An Weihnachten gibt es Sonderregelungen, an Silvester und Neujahr nicht. Die bis zum

    20. Dezember 2020 befristeten Maßnahmen werden im Rahmen der Anpassung der Landesverordnung bis zum 10. Januar 2021 verlängert.

     

    Nachfolgend ein Auszug der weiteren einschränkenden Beschlüsse der Bundeskanzlerin und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder die vom 16. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 gelten:

    eine

    1.    Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sind weiterhin auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Falle auf maximal 5 Personen zu beschränken. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.

    2.    An den Weihnachtstagen gibt es eine Ausnahme. Vom 24. Dezember bis zum 26. Dezember 2020 -als Ausnahme von den sonst geltenden Kontaktbeschränkungen- ist während dieser Zeit Treffen mit 4 über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen zuzüglich Kindern im Alter bis 14 Jahre aus dem engsten Familienkreis zugelassen, auch wenn dies mehr als zwei Hausstände oder 5 Personen über 14 Jahren bedeutet.

    3.    Am Silvestertag und Neujahrstag wird bundesweit ein An- und Versammlungsverbot umgesetzt. Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester wird in diesem Jahr generell verboten.

    4.    Der Einzelhandel wird ab dem 16. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 geschlossen.

    Ausnahmen: diese gelten für Einzelhandel für Lebensmittel, den Wochenmärkte für Lebensmittel, Direktvermarktern von Lebensmitteln, den Abhol- und Lieferdienste, den Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, den Apotheken, den Sanitätshäuser, den Drogerien, den Optiker, den Hörgeräteakustiker, den Tankstellen, den Kfz-Werkstätten, den Fahrradwerkstätten, den Banken und Sparkassen, den Poststellen, den Reinigungen, den Waschsalons, des Zeitungsverkaufs, den Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, des Weihnachtsbaumverkaufs und des Großhandels.

    Die zuvor genannten Einzelhändler dürfen weiterhin einen geöffnet haben.

     

    Wir bitten Sie alle um Ihre Mithilfe und Ihr Verständnis. Die gesamte Gesellschaft muss nun an einem Strang ziehen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

     

    Wir werden Sie weiterhin auf dem Laufenden halten und bitten alle betroffenen Bürger um Verständnis.

     

    Bitte informieren Sie sich selbständig und regelmäßig über weitere Bekanntmachungen auf der Internetseite der Gemeinde Bad Zwesten www.badzwesten.de und der Internetseite des Schwalm-Eder-Kreises https://www.schwalm-eder-kreis.de/Seiten/Informationen-zum-Coronavirus.html?.

    Vielen Dank.

    Der Gemeindevorstand
    der Gemeinde Bad Zwesten

  • Zahl der Infizierten in Bad Zwesten steigt

    Die Anzahl der mit dem Corona-Virus infizierten Menschen in Bad Zwesten im Vergleich zur Vorwoche gestiegen. Aktuell sind 4 Menschen aus unserer Gemeinde infiziert.

    Damit liegt Bad Zwesten ganz weit hinten im Kreis, was positiv zu bewerten ist. Im Altkreis Fritzlar-Homberg weist Bad Zwesten sogar die geringste Anzahl an Infizierten auf. Dennoch wird durch den Anstieg deutlich, dass unsere Gemeinde sich der Entwicklung in Deutschland nicht entziehen kann. Durch die Arbeit und durch die Busfahrten bzw. Schulbesuche haben viele Menschen Kontakt zu anderen Menschen und können sich dabei infizieren, auch wenn gute Hygienekonzepte vorherrschen.

    Besorgniserregend ist die Entwicklung der Anzahl der unter Quarantäne stehenden Menschen aus Bad Zwesten. Waren es anfangs noch unter zehn wöchentlich, so hat sich inzwischen dies Anzahl auf über 30 gesteigert. Die meisten entstammen Schulklassen, aber auch ganze Familienverbände sind unter Quarantäne gestellt worden. Daraus sollten wir unbedingt lernen. Die Abstandsregelung ist auch innerhalb der Verwandtschaft, die nicht im eigenen Hausstand wohnt, einzuhalten. Ebenso müssen die Schulkinder den Abstand wahren und die Masken tragen. Uns fällt auf, dass das an nicht beaufsichtigten Bushaltestelle oft nicht der Fall ist.

    Ab dem 01. Dezember sind die Vorgaben nochmals verschärft. Wir als Gemeindeverwaltung haben eine Verantwortung für alle Bürgerinnen und Bürger. Aus dem Grunde werden wir auch die Einhaltung der Einschränkungen und Vorgaben nochmals intensiver kontrollieren.

  • Auszug der Beschlüsse der Bundeskanzlerin und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder die vom 01. Dezember 2020 bis zum 20. Dezember 2020 gelten

    Lieber Mitbürgerinnen und Mitbürger,

    nachfolgend ein Auszug der Beschlüsse der Bundeskanzlerin und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder die vom 01. Dezember 2020 bis zum 20. Dezember 2020 gelten: 

    1. Der Groß- und Einzelhandel bleibt geöffnet. Die Maskenpflicht wird erweitert und gilt künftig auch vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen.
      Die Bevölkerung wird aufgerufen, die Weihnachtseinkäufe möglichst auch unter der Woche zu tätigen.
      Generell gilt, dass sich in einer Einrichtung
      1. mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 qm insgesamt höchstens eine Person pro 10 qm Verkaufsfläche,
      2. mit einer Verkaufsfläche ab 801 qm insgesamt auf einer Fläche von 800 qm höchstens eine Person pro 10 qm Verkaufsfläche und auf der 800 qm übersteigenden Fläche höchstens eine Person pro 20 qm Verkaufsfläche

    2. Die Wirtschaft und Arbeitswelt werden aufgefordert, die Schutz- und Hygieneregeln einzuhalten. In Arbeits- und Betriebsstätten ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen; dies gilt nicht am Platz, sofern ein Abstand von 1,5 Meter zu weiteren Personen sicher eingehalten werden kann.

    3. Die wichtigste Maßnahme in der kommenden Zeit wird es sein, Abstand zu halten und Kontakte zu verringern. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sind auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Falle auf maximal 5 Personen zu beschränken. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.

    4. Jede Person hat in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, eine Mund-Nasen Bedeckung zu tragen. Dies gilt auch für öffentliche Verkehrsmittel.

     

    Wir bitten Sie alle um Ihre Mithilfe und Ihr Verständnis. Die gesamte Gesellschaft muss nun an einem Strang ziehen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

     Wir werden Sie weiterhin auf dem Laufenden halten und bitten alle betroffenen Bürger um Verständnis.

    Bitte informieren Sie sich selbständig und regelmäßig über weitere Bekanntmachungen unserer Internetseite der und der Internetseite des Schwalm-Eder-Kreises.

    Im Nachgang berichten wir entsprechend auch im Mitteilungsblatt der Gemeinde Bad Zwesten.

     

    Vielen Dank. 

    Der Gemeindevorstand
    der Gemeinde Bad Zwesten

  • Schwalm-Eder-Kreis errichtet Impfzentrum an der Georg-Friedrich-Kaserne Fritzlar

    Das zentrale Impfzentrum für die Bürgerinnen und Bürger des Schwalm-Eder-Kreises wird in einem Messezelt auf dem Fritzlarer Kasernengelände errichtet. Landrat Becker dankt der Bundeswehr für ihre Hilfsbereitschaft.

    Mit Hochdruck wird seit Ausbruch der Corona-Pandemie an der Entwicklung eines Impfstoffs gegen das SARS-CoV-2-Virus gearbeitet. In wenigen Wochen soll der erste Impfstoff gegen das Virus auch in Deutschland zugelassen werden. Aus diesem Grund hat die hessische Landesregierung einen Fahrplan für eine großangelegte Impfaktion entwickelt und am Anfang der Woche vorgestellt. Mit dem Einsatzbefehl des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI) und des Ministeriums des Innern und für Sport (HMdIS) wurden am Montag die kreisfreien Städte und Landkreise mit der Errichtung von Impfzentren beauftragt. Bis zum 11. Dezember sollen die Impfzentren betriebsfertig sein – zusätzlich muss ein mobiles „Impfteam“ aufgestellt sein.

    „Das ist eine riesige Herausforderung, der wir uns mit aller Kraft stellen“, sagt Landrat Winfried Becker. Die Kreisverwaltung des Schwalm-Eder-Kreises arbeitet seit Tagen mit Hochdruck an der Umsetzung.

    Die wichtigste Frage nach einem geeigneten Standort ist für uns entschieden. Das Impfzentrum für die Bürgerinnen und Bürger des Schwalm-Eder-Kreises wird im Bereich der Georg-Friedrich-Kaserne in Fritzlar entstehen. Der konkrete Standort wird der Parkplatz gegenüber der Zufahrt zum Kasernengelände in Fritzlar sein.

    „Nachdem wir binnen kürzester Zeit verschiedene Standorte, die für ein solches Impfzentrum in Frage kämen, innerhalb des Krisenstabes analysiert haben, hat sich schnell der Standort in Fritzlar als die beste Option herauskristallisiert. Wir sind sehr froh, dass uns das Kampfhubschrauberregiment 36 in Fritzlar unter dem Kommando von Oberst Sönke Schmuck sofort seine Mithilfe signalisiert hat und uns den nötigen Platz für das Messezelt sowie ein zusätzlich angrenzendes Verwaltungsgebäude für alle administrativen Aufgaben zur Verfügung stellt“, so Landrat Becker.

    Die Vorarbeiten für die komplette Infrastruktur, so auch die digitale Infrastruktur des Impfzentrums, sind in vollem Gange, damit ab voraussichtlich Mitte Dezember mit der ersten Impfphase (besonders gefährdete Risikogruppen) begonnen werden kann.

    „Neben allen erforderlichen infrastrukturellen Maßnahmen benötigen wir zudem zusätzliches Personal. Unser Gesundheitsamt, das bereits jetzt mit der Bekämpfung der Pandemie voll ausgelastet ist, kann dies unmöglich alleine stemmen. Das ist eine riesige Herausforderung“, sagt Landrat Winfried Becker.

    Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent des Schwalm-Eder-Kreises Jürgen Kaufmann führt weiter aus: „Wir sind wir auf die Mithilfe vieler Menschen im Schwalm-Eder-Kreis angewiesen. Besonders dringend benötigen wir Personal aus den verschiedensten medizinischen Bereichen. Neben Ärzten, Medizinisch-technischen-Assistenten sowie Pharmazeutisch-technischen-Assistenten benötigen wir auch Apothekerinnen und Apotheker. Ich appelliere ganz besonders an diese Berufsgruppen sich in den Dienst unserer Gemeinschaft zu stellen und zu helfen“.

    Um zusätzliches Personal zu gewinnen, wird es in der kommenden Woche einen Aufruf in den lokalen Printmedien geben. In diesem wird noch einmal im Detail beschrieben, welche Berufsgruppen speziell gesucht werden und wer in der Kreisverwaltung Ansprechpartner ist, um sich zu melden. Auf der Homepage des Schwalm-Eder-Kreises sind unter www.schwalm-eder-kreis.de bereits seit heute Informationen eingestellt. Selbstverständlich ist, dass diese zusätzlichen Dienste finanziell honoriert werden.

    Insgesamt sollen rund 3,8 Millionen hessische Bürgerinnen und Bürger mit dem Impfstoff versorgt werden, was einer Impfquote von 60 Prozent entspricht. Die Impfung ist freiwillig. „Dass wir voraussichtlich mit Hilfe des Impfstoffs, eine wirksame Möglichkeit hinzugewinnen werden, der Ausbreitung des Corona-Virus entgegenzuwirken, ist eine mehr als erfreuliche Nachricht. Wir als Schwalm-Eder-Kreis werden in den kommenden Wochen mit voller Kraft arbeiten und die nötige technische sowie personelle Infrastruktur für diese groß angelegte Impfaktion stellen“, so Landrat Winfried Becker und Erster Kreisbeigeordneter Jürgen Kaufmann abschließend.

  • Außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes

    Aufgrund des Bund-Länder-Beschlusses sollen Unternehmen, die im November 2020 schließen müssen, mit einer außerordentlichen Wirtschaftshilfe für die finanziellen Ausfälle entschädigt werden. Das Maßnahmenpaket enthält 10 Mrd. Euro und ist für die Dauer der Schließung, also bis zum 30.11.2020 angelegt.

    Kernpunkte:
    Die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes ist gedacht für Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, deren Betriebe aufgrund der verschärften Corona-Maßnahmen ab dem 2. November 2020 temporär geschlossen wurden. Die Auszahlung erfolgt als einmalige Kostenpauschale.


    Direkt betroffene Unternehmen
    Antragsberechtigt sind alle Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die auf der Grundlage des Bund-Länder-Beschlusses vom 28.10.2020 ihren Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Sie gelten als direkt betroffene Unternehmen, dazu zählen auch Hotels. Hotels, die im November 2020 noch Geschäftsreisende beherbergen, erhalten gleichfalls eine Entschädigung auf der Basis der Umsätze aus dem November 2019, solange ihr aktuell erzielter Umsatz nicht über 25 % der Umsätze aus dem November 2019 liegen.


    Indirekt betroffene Unternehmen
    Ebenfalls antragsberechtig sind Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80% ihrer Umsätze mit Unternehmen erzielen, die zur ersten Gruppe gehören. Sie gelten als indirekt betroffene Unternehmen.


    Verbundene Unternehmen
    zählen zu den Antragberechtigen, wenn mehr als 80 % ihres verbundweiten Umsatzes auf direkt oder indirekt betroffene Verbundunternehmen entfallen.


    Kommunale Unternehmen,
    die von der Schließung betroffen sind, sind ebenfalls antragsberechtigt. Dazu zählen Kultur- und Veranstaltungseinrichtungen, aber auch kommunale Tourismusorganisationen.

    Höhe der Hilfe
    Der Erstattungsbetrag beträgt 75 % des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats, d. h. von November 2019, für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter. Die Zuschüsse werden pro Woche der Schließung gewährt. Berechnet wird auf der Grundlage des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019.


    Soloselbstständige
    können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz aus 2019 zugrunde legen.


    Firmenneugründungen
    Antragsberechtigte, die nach dem 31.10.2019 ihr Geschäft eröffnet haben, können als Vergleichsumsatz den Monatsumsatz 2020 oder den monatlichen Durchschnittsumsatz seit der Gründung wählen.


    Förderhöchstgrenze
    Höchstgrenze der Förderung ist der beihilferechtliche Rahmen, der sich auf 1 Mio. Euro beläuft. Beihilfen über 1 Mio. Euro fallen unter die Novemberhilfe plus und müssen erst bei der EU-Kommission notifiziert werden.


    Verrechnung mit anderen Hilfen und Leistungen
    Andere, bereits gewährte Leistungen wie Überbrückungshilfen oder Kurzarbeitergeld, die im Förderzeitraum bezogen werden, werden angerechnet. Erzielte Umsätze von mehr als 25 % werden auf die Umsatzerstattung ebenfalls angerechnet.


    Restaurants mit Liefer- oder Abholservice während der Schließung
    kommt man entgegen, indem Umsätze aus dem Außerhausverkauf während der aktuellen, temporären Schließung, die mit reduziertem Mehrwertsteuersatz belegt sind, aus den Umsätzen herausgerechnet werden. Der Entschädigungsanspruch wird allein aus dem Umsatz berechnet, der im November 2019 erzielt worden ist.


    Antragstellung
    Anträge können elektronisch gestellt werden durch Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer. Die Antragstellung erfolgt wie bei den Überbrückungshilfen auch über die Plattform der Überbrückungshilfe. Soloselbstständige sollen bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 EUR unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt sein.


    Auszahlung und Auszahlungsbeginn
    Die Auszahlung erfolgt über die Überbrückungshilfe-Plattform. Nach heutigem Kenntnisstand erfolgt die Auszahlung in der letzten Novemberwoche. Es sollen vorab Abschlagszahlungen gewährt werden.

     

    Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft:
    https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/M-O/massnahmenpaket-fuer-unternehmen-gegen-die-folgen-des-coronavirus.pdf?__blob=publicationFile&v=4

  • Die Verwaltung, die Tourist-Info und der Bauhof sind für den Publikumsverkehr geschlossen!

    Lieber Mitbürgerinnen und Mitbürger,

    mit Stand vom Samstag, den 31. Oktober 2020, 15:45 Uhr sind 215 Mitbürgerinnen und Mitbürger im Schwalm-Eder-Kreis mit dem Coronavirus infiziert. Die aktuelle Situation entwickelt sich sehr dynamisch weiter. Der Inzidenzwert liegt mittlerweile bei 75,56 und somit haben wir die nächste Stufe im Eskalationskonzept des Landes Hessen für die kreisfreien Städte und Landkreise erreicht.

    Es ist unser Hauptanliegen die Sicherheit von Ihnen allen sowie die öffentliche Infrastruktur sicherzustellen.

    Hierzu werden in der Gemeinde Bad Zwesten bis auf Weiteres folgende Maßnahmen umgesetzt:

    1. Wir schließen vorsorglich ab Montag, den 02.11.2020 die Verwaltung, die Tourist-Info und den Bauhof für den Publikumsverkehr. Wir bitten dringend von nicht notwendigen Besuchen in unserem Rathaus und dem Bauhof abzusehen. Zahlreiche Angelegenheiten oder Auskünfte lassen sich telefonisch oder per E-Mail klären. Alle Bürgerinnen und Bürger werden daher aufgefordert, sich bei Fragen immer vorab telefonisch oder per E-Mail mit den Mitarbeitern in Verbindung zu setzen, um abzuklären, ob ein direkter Kontakt notwendig ist. Bei Bedarf kann gern ein persönlicher Termin vereinbart werden. Die Kontakte der einzelnen Mitarbeiter können Sie hier entnehmen.

    2. Außentermine der gemeindlichen Mitarbeiter werden auf ein Minimum beschränkt.

    3. Alle Dorfgemeinschaftshäuser sind geschlossen und stehen bis auf Weiteres nicht zur Verfügung. Dies gilt auch für bereits gebuchte private Veranstaltungen in unseren Räumlichkeiten. Ausnahme: Zusammenkünfte und Veranstaltungen sind nur bei besonderem öffentlichen Interesse (beispielsweise Parteiveranstaltungen, die zur Durchführung und Vorbereitung von allgemeinen Wahlen erforderlich sind, Gedenkveranstaltungen oder Maßnahmen der Tierseuchenbekämpfung und -prävention) und mit Genehmigung von der Gemeindeverwaltung zulässig.

    4. Gemeinsam mit dem Gemeindebrandinspektor wurde bereits beschlossen, dass wir den Übungsdienst der Minifeuerwehr, Jugendfeuerwehr und Einsatzabteilung in den Feuerwehrhäusern der Gemeinde Bad Zwesten bis auf Weiteres aussetzen. Damit werden auch alle Versammlungen, Übungsdienste, Krabbelgruppen, usw. nicht stattfinden. Die Feuerwehrhäuser dürfen nur noch zu Einsatzfällen durch die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren genutzt werden.

    5. Wichtigste Maßnahme in der kommenden Zeit wird es sein, Abstand zu halten und Kontakte zu verringern. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
      Aufenthalte im öffentlichen Raum sind daher ab dem 02.11.2020 nur alleine oder mit den Angehörigen des eigenen oder eines weiteren Hausstandes bis zu einer Gruppengröße von höchstens zehn Personen gestattet. Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

    6. Der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum ist in der Zeit von 23 bis 6 Uhr untersagt.


    Wir bitten Sie alle um Ihre Mithilfe und Ihr Verständnis. Die gesamte Gesellschaft muss nun an einem Strang ziehen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

    Wir werden Sie weiterhin auf dem Laufenden halten und bitten alle betroffenen Bürger um Verständnis.

    Bitte informieren Sie sich selbständig und regelmäßig über weitere Bekanntmachungen auf unserer Internetseite und der Internetseite des Schwalm-Eder-Kreises.

    Im Nachgang berichten wir entsprechend auch im Mitteilungsblatt der Gemeinde Bad Zwesten.

    Vielen Dank.
    Ihre Gemeindeverwaltung

  • Pressemeldung des Schwalm-Eder-Kreises

    Schwalm-Eder-Kreis begrüßt hessenweite Lösung

    Die Zahl der an SARS-CoV-2-Erkrankten steigt auch im Schwalm-Eder-Kreis weiter an. Landrat Winfried Becker und Erster Kreisbeigeordneter Jürgen Kaufmann begrüßen die hessenweiten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Beiden ist bewusst, dass dies für verschiedene Bereiche sehr harte Einschnitte bedeutet.

     „Das aktuelle Infektionsgeschehen lässt leider keine andere Möglichkeit zu, als die bestehenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie weiter zu verschärfen. Wir sind jedoch froh, dass aufgrund der landesweit hohen Infektionszahlen jetzt endlich hessenweite Regelungen getroffen wurden“, so Landrat Winfried Becker und Erster Kreisbeigeordneter Jürgen Kaufmann. Ab 2. November gilt die neue Verordnung des Landes Hessen und die darin aufgenommenen Maßnahmen für alle Bürgerinnen und Bürger im Schwalm-Eder-Kreis.

     Dass weitere Beschränkungen notwendig sind, zeigen die rasant ansteigenden Infektionszahlen vor allem in den vergangenen zwei Wochen. Aktuell befindet sich der Schwalm-Eder-Kreis in Stufe vier (rot) des Eskalationskonzeptes des Landes Hessen mit einer 7-Tage-Inzidenz von 65,00 (Stand: 30.10.2020, 13:00 Uhr). Damit hat der Schwalm-Eder-Kreis in dieser Phase steigender Infektionszahlen einen aktuellen Höchstwert erreicht.

     „Die Entwicklung im Schwalm-Eder-Kreis hat in den vergangenen Wochen gezeigt, dass die Kurve leider kontinuierlich nach oben zeigt, zumal noch Testergebnisse aus der aktuellen Woche ausstehen.“, sagen Landrat Becker und Vizelandrat Kaufmann.

     

    Dynamisches Infektionsgeschehen in Einrichtungen

     Sorge bereitet insbesondere die Zunahme von Infektionen in Einrichtungen. Derzeit wurden an insgesamt neun Schulen im Schwalm-Eder-Kreis positive SARS-CoV-2-Fälle registriert. Wegen der Infektion von drei Erzieherinnen sowie zwei Kindern hat das Gesundheitsamt die Schließung der Kita Osterbach in Homberg (Efze) bereits in der vergangenen Woche angeordnet. Die Einrichtung wird noch bis 4. November geschlossen bleiben. Weiterhin wurden aktuell in einer Klinik sowie in sechs Pflege- und Betreuungs-einrichtungen positive Fälle gemeldet.

     „Aufgrund der kontinuierlich hohen Infektionszahlen war das zu befürchten. Das Geschehen ist im gesamten Schwalm-Eder-Kreis verteilt. Dadurch ist die Gefahr groß, dass auch verteilt Infektionen in Einrichtungen getragen werden. Das müssen wir, so gut es geht, verhindern.“, betonen Landrat Winfried Becker und Erster Kreisbeigeordneter Jürgen Kaufmann.

     

    Ab Montag MNB-Pflicht ab der 5. Klasse

     Nach der Verordnung des Landes Hessen, gilt ab kommendem Montag für die 5. Klassen im Unterricht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB).

     „Die Pflicht gilt für alle Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen. Dennoch empfehlen wir darüber hinaus weiterhin das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auch für alle Schülerinnen und Schüler der Grundschulen.“, sagen Landrat Becker und Vize-landrat Kaufmann.

     Damit kommt der Schwalm-Eder-Kreis den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht ab der Klasse 1 nach.

     

    Sporthallen ab 31. Oktober 2020 für Freizeit- und Vereinssport geschlossen

    Zusätzlich macht der Schwalm-Eder-Kreis von seinem Hausrecht Gebrauch und schließt bereits ab Samstag, 31. Oktober 2020, die kreiseigenen Sporthallen für den Freizeit- und Vereinssport. Dieser Regelung schließen sich die Kommunen des Schwalm-Eder-Kreises an. Der Schulsport kann unter besonderen Hygienebedingungen zunächst weiterhin in den Sporthallen des Kreises stattfinden. Das Hessische Kultusministerium und der Schwalm-Eder-Kreises als Schulträger empfehlen für den Schulsport aber, so oft wie möglich den Sportunterricht unter freiem Himmel durchzuführen.

     Landrat Becker und Vizelandrat Kaufmann appellieren vor diesem Hintergrund noch einmal eindringlich an die Bürgerinnen und Bürger des Schwalm-Eder-Kreises, sich an die aktuellen Regeln und Empfehlungen zu halten.

     

     

    Neue Quarantäne-Regelungen ab 1. November

     Ab 1. November gelten für ganz Hessen zudem veränderte Regelungen, die häusliche Quarantäne betreffend. So gilt für Personen, die mit einer positiv auf SARS-CoV-2 g-testeten Person in einem Hausstand leben, ebenfalls automatisch ohne gesonderten Bescheid des Gesundheitsamtes häusliche Quarantäne. Ausnahmen gelten für diese Personen lediglich bei dringenden und unaufschiebbaren Erledigungen.

     „In der aktuellen Situation halten wir die Maßnahmen, auch wenn sie äußerst schmerzhaft sind, für richtig und vertretbar. Es gilt weiterhin einen vollständigen Lockdown, wie wir ihn im Frühjahr hatten, zu vermeiden. Dafür müssen wir alle Einschnitte im Alltag in Kauf nehmen, um diese ernste Lage möglichst schnell in den Griff zu bekommen. Halten Sie sich bitte vor allem an die AHA-AL-Regeln - Abstand, Hygiene, Alltagsmaske, Nutzung der Corona-App und regelmäßiges Lüften. Wir als Gesellschaft sind gefordert, gemeinsam zu handeln, um das Infektionsgeschehen einzudämmen und weitere negative Folgen für unsere Gesellschaft zu verhindern.“, so Landrat Becker und Vizelandrat Kaufmann abschließend.

     

    Wirtschaftsförderung informiert über Entschädigungszahlungen

    Unsere Wirtschaftsförderung informiert zeitnah über Entwicklungen zu Entschädigungs-zahlungen für betroffene Betriebe und Soloselbstständige. Informationen sind über einen ständig aktualisierten Newsletter auf der Homepage des Schwalm-Eder-Kreises unter www.schwalm-eder-kreis.de abzurufen. Wer diesen automatisch per E-Mail zugesandt bekommen möchte, kann sich bei der wochentags geschalteten Hotline der Wirtschaftsförderung telefonisch melden. Kontakt: Tel. 05681-775-485

  • Mund-Nasen-Maske

     

     Die neuen, mit dem Bad Zwestener Logo bedruckten Gesichtsmasken, sind aus 220 g/m² Mikrofaser hergestellt. Sie lassen keine kleinen Partikel durch die größer als 0,1 Mikron sind, z.B. keine Pollen, Milben, Bakterien, Staub und andere Partikel.

    Das bedruckte Material ist bis 60 °C waschbar.

    Positive Eigenschaften der Maske:

    - atmungsaktiv

    -  schnell trocknend

    - sehr saugfähig

    -  wiederverwendbar

    - Hautfreundlich

    - Hypoallergen


    Die neuen Bad Zwestener Gesichtsmasken können für 6,00 € in der Tourist-Info erworben werden.

    Das Team der Tourist-Info und Bürgermeister Michael Köhler haben die Masken schon einmal getestet. Fazit: Die Masken haben einen hohen Tragekomfort und fallen mit Ihrem Druck auf.

    Achtung keinen Weichspüler verwenden sowie nicht im Trockner oder auf dem Heizkörper trocknen.

  • Unterstützung der Gemeinde für die örtlichen Betriebe

    Wie mir Gewerbebetreibende berichtet haben, ist aufgrund der Corona-Pandemie teilweise ein gravierender Rückgang der Kunden bzw. der Nachfrage festzustellen.

    Mir als Bürgermeister macht diese Entwicklung Sorge. Es ist das Bestreben der Gemeinde möglichst viele Gewerbebetriebe zu halten. Dadurch erst ist eine Gemeinde attraktiv.

    Die Gemeinde selbst hat ebenfalls erhebliche Einnahmerückgänge und wird in diesem Jahr den Haushalt nicht ausgleichen können. Daher ist es uns leider nicht möglich Ihnen eine finanzielle Zuwendung zukommen zu lassen.

     Dennoch ist es mir wichtig eine immaterielle Unterstützung anzubieten.

    Wie bereits über Facebook und im Mitteilungsblatt kommuniziert, bieten wir allen Bad Zwestener Gewerbebetrieben an, sich kostenlos auf unseren Seiten mit einem kurzen Text und Bildern vorzustellen. Damit möchten wir Ihnen eine kostenlose Werbemöglichkeit anbieten.

    Wenn Sie daran interessiert sind, kontaktieren Sie bitte Frau Rath von der Kurverwaltung (Tel. 05626/9993-32 oder rath.rathaus@badzwesten.de).

    Um einen entsprechenden Bericht von Ihnen publizieren zu können, benötigen wir folgende Unterlagen:

    -       Möglichst hoch aufgelöste aktuelle Fotos

    -       einen geschriebenen Fliestext (diesen würden wir redaktionell überarbeiten) oder

    -       Stichpunkte mit Angaben zu Öffnungszeiten, Produktangebot, was zeichnet den Betrieb aus bzw. was macht ihn zu etwas Besonderem

    Im Sinne des Fortbestandes unserer Betriebe würde ich mich freuen, wenn möglichst viele Betriebsinhaberinnen und Betriebsinhaber von unserem Angebot Gebrauch machen.

    Gerne unterstützen wir Sie auch in anderer Form.

    Wenn Sie Anliegen und Ideen haben, kommen Sie bitte direkt auf micht zu.

     Nur gemeinsam sind wir in Bad Zwesten stark.

     

    Mit freundlichen Grüßen

     


    Michael Köhler
    Bürgermeister

  •  Corona-Überbrückungshilfen des Bundes gestartet

    Die Wirtschaftsförderung informiert:

    Kleine und mittelständische Unternehmen können nun weitere Liquiditätshilfen beantragen. Die Überbrückungshilfe in Höhe von rund 25 Milliarden Euro ist ein wesentlicher Bestandteil des Konjunkturpakets, das die Bundesregierung auf den Weg gebracht hat und damit kleinen und mittelständischen Unternehmen, die von der Krise besonders hart getroffen sind, direkte und nicht rückzahlbare Zuschüsse für betriebliche Fixkosten für die Monate Juni bis Augst 2020 gewährt.

    Auf der Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de können ab dem 10. Juli online Anträge gestellt werden.

    Weitere Einzelheiten zu den Corona-Überbrückungshilfen finden Sie in den beigefügten Kurzfakten des BMWi und des BMF.

    Zur Prüfung der Antragsberechtigung hat das Bundesministerium für Wirtschaft nachfolgende Checkliste bereitgestellt:

    https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/checkliste.html


    Anträge über Steuerberater und Wirtschaftsprüfer

    Die Corona-Überbrückungshilfe ist ein Bundesprogramm, die Länder sind für die Antragsbearbeitung und die Auszahlung zuständig. Anders als bei der Soforthilfe, die beim Regierungspräsidium Kassel beantragt wurde, müssen sich Unternehmerinnen und Unternehmer für einen Antrag auf Überbrückungshilfe an ein Steuerberater-, Wirtschaftsprüfer- oder Buchprüferbüro wenden. Dort werden die Voraussetzungen und Antragsunterlagen geprüft. Anschließend wird der eigentliche Antrag über eine bundesweit einheitliche Software online eingereicht. Die Prüfung der Anträge übernimmt in Hessen das Regierungspräsidium in Gießen. Die Kosten für die Unterstützung der Steuerberaterinnen und Steuerberater können als in dem Programm zuschussfähige Fixkosten angesetzt werden.

    Die Corona-Überbrückungshilfe soll kleinen und mittelständischen Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb wegen der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten und dadurch weiterhin hohe Umsatzeinbußen zu verzeichnen haben, eine Liquiditätshilfe als Existenzsicherung gewähren. Voraussetzung ist ein Umsatzrückgang in den Monaten April und Mai 2020 um mindestens 60 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr und fortdauernde Umsatzrückgänge von mindestens 40 Prozent gegenüber den Vorjahresmonaten.

    Darüber hinaus erreichen Sie uns bei Fragen weiterhin unter der

    Hotline-Nummer 0 56 81 / 7 75 – 4 85 oder

    per Mail corona-fb80@schwalm-eder-kreis.de

    Anträge können bis Ende August eingereicht werden, antragsberechtigt sind Unternehmen einschließlich Sozialunternehmen sowie Soloselbstständige und Freiberufler im Haupterwerb.


    Information zur Überbrückungshilfe:

    Die Überbrückungshilfe wird als Beitrag zu den betrieblichen Fixkosten ausgezahlt. Die Höhe des Beitrags bemisst sich an der tatsächlichen Umsatzentwicklung in den drei Monaten Juni, Juli und August 2020. Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von

    • 80 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzrückgang über 70 Prozent
    • 50 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzrückgang zwischen 50 und 70 Prozent
    • 40 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzrückgang zwischen 40 und 50 Prozent

    Der Umsatzrückgang ergibt sich im Vergleich des Fördermonats zum Vorjahresmonat. Bei Unternehmen, die im Zeitraum 1. Juni bis 31. Oktober 2019 gegründet wurden, sind die Monate Dezember 2019 bis Februar 2020 zum Vergleich heranzuziehen.

    Die durch dieses Verfahren entstehenden Kosten können bei den Fixkosten angesetzt werden. Die Überbrückungshilfe kann für die drei Monate Juni, Juli und August 2020 beantragt werden. Folgende Unterlagen sind für den Antrag auf Überbrückungshilfe notwendig:

    • Name und Firma
    • Steuernummer oder steuerliche Identifikationsnummer
    • IBAN
    • Zuständiges Finanzamt
    • Geschäftsadresse
    • Branche
    • Höhe des Umsatzrückgangs
    • Voraussichtliche Höhe der betrieblichen Fixkosten
    • Voraussichtliche Umsatzentwicklung


    FAQs zur Überbrückungshilfe


    Ihr Service-Hotline-Team der Wirtschaftsförderung des Schwalm-Eder-Kreises

    Darüber hinaus erreichen Sie uns bei Fragen weiterhin unter der

    Hotline-Nummer 0 56 81 / 7 75 – 4 85 oder

    per Mail corona-fb80@schwalm-eder-kreis.de

  • Reduzierte Umsatzsteuersätze in der Zeit vom 1.7.2020 bis 31.12.2020

    Für diejenigen Leistungen der Gemeinde, für die ein Entgelt einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer zu zahlen ist, ändern sich für die Zeit vom 1.7.2020 bis 31.12.2020 die Entgelte.

    Die Wassergebühr wird besteuert und entspricht einem Entgelt.

    Daher ist dafür die Regelung anzuwenden.

    Für die Wasserlieferungen vermindert sich die Gebühr von 2,69 Euro je Kubikmeter auf 2,64 Euro je Kubikmeter.

    Voraussetzung dafür ist aber eine formale Satzungsänderung, die derzeit vorbereitet wird. Die bestehenden satzungsrechtlichen Regelungen werden zu Gunsten der Verbraucherinnen und Verbraucher rückwirkend geändert. Bei Hausanschlusskosten und Wasserbeiträgen werden die gesetzlichen Umsatzsteuerregelungen auch entsprechend berücksichtigt.

    Die Umsatzsteuersenkung wird dann automatisch an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben, ohne dass Sie etwas unternehmen müssen.

    Die bisher ergangenen Bescheide behalten ihre Bestandskraft. Die durch die Umsatzsteuersenkung zu viel entrichtete Gebühr wird mit der Jahresabrechnung zum Ende des Jahres verrechnet und ggf.

    gutgeschrieben. Eine Zwischenabrechnung erfolgt nicht, da das gesamte Jahr mit dem verminderten

    Steuersatz berechnet wird.

    Wir bitten um Kenntnisnahme. 

    Der Gemeindevorstand der Gemeinde Bad Zwesten 

    Michael Köhler
    Bürgermeister

  • Große Einnahmeverluste durch Corona-Pandemie

    Die Gemeindeverwaltung erwartet große Einnahmeverluste durch die Corona-Pandemie im gemeindlichen Haushalt.

    Aufgrund der hohen Zahl an Kurzarbeitern und der gestiegenen Zahl an Arbeitslosen ist mit geringeren Einkommensteueranteilen zu rechnen. Die Konjunktur ist abgeflaut, sodass auch mit einer geringeren Gewerbesteuereinnahme zu rechnen ist. Besonders gravierend sind die Auswirkungen der Pandemie auf die kurortspezifischen Einnahmen. Diese machen alleine rund 800.000 € im kommunalen Haushalt aus und sind daher äußerst relevant.

    Die Gemeinde Bad Zwesten erhält pro Patient in der Hardtwaldklinik und pro Kurgast eine Kurtaxe von 1,50 € pro Aufenthalt. Allein im Monat April war ein Rückgang von über 90% der Übernachtungen in Bad Zwesten zu verzeichnen im Vergleich zum April des vorherigen Jahres. Da für den Mai ähnliche Zahlen zu erwarten sind und im Juni die Kliniken nur langsam wieder hochgefahren werden, sind dramatische finanzielle Einbrüche für Bad Zwesten zu erwarten.

    Die Corona-Vorgaben (Abstandsregelungen usw.) lassen auch eine Vollauslastung der Einrichtungen wie Hotels, Pensionen und Kliniken in absehbarer Zeit nicht erwarten, sodass für einen längeren Zeitraum mit Mindereinnahmen zu rechnen ist.

    Daher ist die Gemeinde Bad Zwesten gezwungen, einige ihrer Investitionen zu verschieben und Ausgaben und Aufwendungen zu streichen. So werden unter anderem ein Teil der Blumenrabatten nicht mehr bestückt und auch das Tretbecken könnte in diesem Jahr weiterhin geschlossen bleiben. Aktuell wird in den Gremien über weitere Einsparmöglichkeiten diskutiert.

     

    Kurort-Status steht auf dem Spiel

    Die Einnahmeverluste von dauerhaft 300.000,- Euro auszugleichen würde eine Grundsteuererhöhung von 60 % bedeuten. Oder man müsste den Kurbetriebe mit Schwimmbad und Kurverwaltung schließen. Beides ist undenkbar, denn dadurch stünde der Kurort-Status auf dem Spiel.

    Leeres Kneipp Tretbecken - leere Kassen, Bürgermeister und Kurdirektor Michael Köhler und Natascha Rath, Leiterin Tourismus im Tretbecken im Löwensprudelpark.


    Unsere kleine finanzschwache Kommune ist auch auf die Einnahmen aus dem Bereich Kur- und Tourismus zwingend angewiesen, denn die Ausgaben gehen nahezu unvermindert weiter, erklärt Bürgermeister Köhler. „Die Vorgaben für die Pandemie sind nachvollziehbar. Sie bedeuten für unseren Kurort allerdings, dass wir in eine Art künstliches Koma versetzt wurden mit dramatischen finanziellen Auswirkungen“, betont Bürgermeister Köhler. Er fordert: „Die Corona-Vorgaben sind von der Regierung erlassen, daher erwarten wir auch finanzielle Unterstützung von der Landes- und Bundesregierung. Es ist bedauerlich, dass den Kurorten bisher keine spezifische Hilfe in Aussicht gestellt wurde“. 


    Die Blumenbeete in der Brunnenstraße sind aufgrund der rapide gesunkenen Einnahmen weiterhin nicht bepflanzt. Das Foto zeigt Bürgermeister Köhler und Tourismus-Chefin Rath enttäuscht vor den trostlosen Beeten.
  • „Gemeinsam viel erreicht“,   Bürgermeister Köhler zieht eine erste Corona-Bilanz

    Liebe Bad Zwestenerinnen und Bad Zwestener,

    seit über zwei Monaten dominiert das Thema „Corona-Virus“ und seine Auswirkungen die Schlagzeilen in ganz Deutschland und vor allem unseren Alltag.

    Für eine Pandemie dieses Ausmaßes mit einem hochansteckenden Virus gibt es keine „Blaupause“ aus der hervorgeht, wie man die Situation am besten gestaltet. Wir wissen auch nicht wie lange die angeordneten und zum Teil wieder zurückgenommenen Restriktionen gelten werde. Daher agieren wir in der Gemeinde eher vorsichtig und mit Augenmaß. Unser aller Sicherheit geht vor.

    Auch unsere Gemeindeverwaltung wurde vor völlig neue Aufgaben gestellt. Trotz der immensen Belastung trägt unser aller Arbeit bereits erste Früchte.

    Aktuell haben sich in unserer Gemeinde nur zwei Mitbürger/Innen mit dem Virus infiziert, die wieder genesen sind. Keiner aus unserer Gemeinde ist aktuell unter prophylaktische Quarantäne gestellt. Auch haben wir keine Corona-Toten aus unserer Mitte zu beklagen.  

    Wir haben die Strukturen der Verwaltung gezielt flexibilisiert und an die sich permanent ändernde Situation angepasst. Ein Teil unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeitet aktuell im Home-Office, um das Ansteckungsrisiko zu reduzieren. Trotz der Corona-Krise setzen wir viele vorgesehene Projekte um und gehen sie an. Zuletzt konnte die große Baustelle „Kasseler Straße / Hauptstraße“ fertig gestellt werden.

    Insgesamt kann man feststellen, dass wir die Pandemie derzeit gut im Griff haben.

    Unter den Folgen der Pandemie leiden viele Menschen, die arbeitslos geworden sind oder aufgrund von Kurzarbeit mit deutlich weniger Geld ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen. Viele Selbständige haben deutliche Einbußen hinnehmen müssen. Aber auch bei uns sinken die Einnahmen dramatisch. Weniger Kurgäste und Reha-Patienten führen zu geringeren Einnahmen (geschätzt über 200.000,-€), die geringe Zahl an Aufträgen führt zu geringerer Gewerbesteuer sowie zu mehr Arbeitslosen und Kurzarbeitern.  Deshalb reduziert sich bei der Gemeinde die Einnahme aus der Einkommensteuer.

    Unsere Ausgaben können wir nur gering zurückfahren, sodass in diesem Jahr ein respektables Haushaltsloch entsteht.  Wir sind daher auch finanzpolitisch vor große Herausforderungen gestellt, zumal das Konjunkturpaket der Bundesregierung uns als Kurort kaum hilft.

     

    Die Einschränkungen der persönlichen Freiheit, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, sind aus meiner Sicht notwendig. Sie müssen jedoch Woche für Woche kritisch begleitet und bei Veränderungen neu justiert werden. Sie dürfen in Zukunft kein „Normalfall“ werden. Ich halte es für notwendig, dass das gesellschaftliche Leben möglichst zeitnah und unter Auflagen in einen Normalzustand zurückgeführt wird.

    So haben wir zum Beispiel die Verwaltung unter Auflagen wieder geöffnet. Für alle Kinder, für die ein Betreuungsbedarf bestand, haben wir unter größter Anstrengung unserer Erzieherinnen eine Betreuungsmöglichkeit geschaffen. Auch hier gelten höchste Hygiene-Standards. Spielplätze wurden wieder freigegeben, ebenso die Dorfgemeinschaftshäuser, die bei Bedarf unter strengen Hygiene-Vorgaben den regelmäßigen Nutzern wieder zur Verfügung stehen.

    Ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen – unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern – für Ihre Geduld und die Akzeptanz der Regelungen und deren Einhaltungen bedanken. Ich spüre viel Solidarität untereinander und gemeinschaftliche Fürsorge.

    Wir haben gemeinsam schon viel geleistet und viel erreicht. Das Erreichte ist aber sehr fragil und darf nicht durch Fahrlässigkeit oder Leichtsinn zunichtegemacht werden. Sollte die Ansteckungsquote wieder deutlich steigen, müssen wir damit rechnen, dass die wiedergewonnenen Freiheiten schnell wieder zurückgenommen werden müssen.

    Ich möchte daher an Sie appellieren: halten Sie weiter Abstand, tragen Sie eine Maske und bleiben Sie, wenn es geht, zu Hause. 

     

    Bleiben Sie gesund!                                

     

    Ihr Michael Köhler         

    Bürgermeister



  • Abfallwirtschaft Lahn-Fulda kehrt zu gewohnten Öffnungszeiten zurück – auch auf der Müllumschlagstation Schwalmstadt!

    Seit dem 27.04.2020 sind Privatanlieferungen von Abfällen im Entsorgungszentrum Schwalm-Eder in Wabern-Uttershausen wieder zu eingeschränkten Zeiten möglich.
    Da die Wiederaufnahme der Annahme von Privatanlieferungen einen erhöhten Personaleinsatz erforderte, blieb die Müllum-schlagstation in Schwalmstadt geschlossen. 

    Nach den vergangenen Wochen wird es zum 02.06.2020 weitere Veränderungen geben:

    Im Entsorgungszentrum Schwalm-Eder kehrt die Abfallwirtschaft Lahn-Fulda für alle Anlieferer – privat, gewerblich, kommunal – zu den gewohnten Öffnungszeiten zurück:

    Montag bis Freitag: 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr
    Samstag: 7.30 Uhr bis 11.30 Uhr

    Das Schadstoffmobil steht donnerstags von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr zur kostenfreien Abgabe von Sonderabfällen bereit.

    Die Grünabfallannahme im Entsorgungszentrum Schwalm-Eder bleibt weiterhin geschlossen. Grünabfälle können aber auf der Kompostierungsanlage in Homberg (Efze) angeliefert werden.


    Darüber hinaus wird ebenfalls ab dem 02.06.2020 die Müllumschlagstation in Schwalmstadt wie-der öffnen. Ab diesem Zeitpunkt sind Abfallanlieferungen zu den gewohnten Öffnungszeiten mög-lich:

    Dienstag: 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
    Donnerstag: 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
    Samstag: 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr

    Die Sammlung von Sonderabfällen über das Schadstoffmobil entfällt auf der Anlage Schwalmstadt noch bis auf Weiteres.


    Gerade in den ersten Tagen und Wochen wird es auf der Müllumschlagstation in Schwalmstadt sicher zu großem Andrang kommen, sodass mit langen Wartezeiten zu rechnen ist. Wer also noch die Möglichkeit hat, seine Abfälle eine Weile zu Hause zu lagern, sollte die Entsorgung noch etwas verschieben.

    Wir bitten alle Kund*innen die Abstandsregel von mindestens 1,50 m zu beachten, möglichst allein oder maximal zu zweit auf unsere Anlagen zu kommen und Zahlungsvorgänge per EC-Karte ab-zuwickeln.




  • Information Fortführung Schadstoffsammlung

    Der Zweckverband Abfallwirtschaft Lahn-Fulda hat sich entschlossen, die Schadstoffsammlung vorerst nur beim Entsorgungszentrum Schwalm-Eder in Wabern-Tannenhöhe wieder aufzunehmen.


    Die private Anlieferung beim Entsorgungszentrum Schwalm-Eder startet wieder ab Donnerstag, den 28.05.2020 und findet dann jeweils wieder donnerstags in der Zeit von 13.30 bis 16.30 Uhr beim Entsorgungszentrum Schwalm-Eder statt.


    Das Schadstoffmobil wird voraussichtlich erst im 2. Halbjahr 2020 wieder einzelne Gemeinden anfahren. 

    Die Termine entnehmen Sie bitte dem geänderten Terminplan Schadstoffmobil, der im Rathaus, Ringstr. 1 im Regal Erdgeschoß Flur ausliegt bzw. unten als PDF-Datei zum Download zur Verfügung steht.


    Änderungen bleiben vorbehalten.

    Ihr Steueramt
    der Gemeinde Bad Zwesten

    Sonderabfall-Kleinmengensammlung 2020.pdf ~ 22,9 KB

  • Das Awo Quartiersmanagement verschickt Mund-Nasen-Masken an die Bürger*innen von Bad Zwesten

    Liebe Bürger*innen,

    im Zuge der Coronakrise hat das AWO Quartiersmanagement vor einigen Wochen zum Maskennähen und Spenden an das Awo Altenzentrum Bad Zwesten aufgerufen. Diese Aktion hatte regen Zulauf und Masken, dank der Mithilfe von ehrenamtlichen Näher*innen, konnten zahlreihe selbstgenähte Mund-Nasen- zusammenkommen.
    Als Erstes ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht haben!

    Da die Schutzkonzepte in Seniorenheimen für Mitarbeiter*innen inzwischen ausschließlich das Tragen von Einmalschutzmasken vorsehen, haben wir noch einen Restbestand an Mund-Nasen-Masken übrig.


    Interessierte Bürger*innen, die noch eine Maske benötigen, können sich an die Quartiersmanagerin,
    Fr. Pogrzeba wenden.

    Tel.: 0151-19679094 (Mo, Di, Mi, Fr, 9 bis 13 Uhr, Do 13 bis 17 Uhr)
    E-Mail: julia.pogrzeba@awo-nordhessen.de.

    AWO QUARTIERSMANAGEMENT

  • NORDHESSEN.HELP – Nordhessen rückt zusammen!

    Plattform für lokalen Zusammenhalt in Corona-Zeiten gestartet

    Die Corona-Pandemie stellt Unternehmen und Verbraucher vor große Herausforderungen. Kurzfristig sind daher viele neue Angebote in Nordhessen entstanden, um Kunden Produkte und Dienstleistungen auch in Zeiten der SARS-CoV-2-Verbreitung zugänglich zu machen. Die Internet-Plattform „NORDHESSEN.HELP – Nordhessen rückt zusammen“ stellt sie dar und bringt Angebot und Kunden in Kontakt.



    Viele Verbraucher wissen gar nicht, dass ihr Lieblingsitaliener einen Abholservice eingerichtet hat und dass man sich die frischen Blumen und die heiß geliebte Ahle Wurscht jetzt auch bis vor die Haustür liefern lassen kann. „NORDHESSEN.HELP – Nordhessen rückt zusammen“
    schafft Abhilfe und präsentiert lokale Angebote von Einzelhändlern, Dienstleistern und Hilfsbedürftigen, die keine oder schlechte Möglichkeiten zum Wechsel in den Onlinehandel haben. Zeitgleich informiert die Plattform Privatpersonen über lokale Angebote und macht liebgewonnene Anlaufstellen leicht auffindbar.


    „Jetzt gilt es, NORDHESSEN.HELP publik zu machen, damit möglichst viele Unternehmen ihre Leistungen dort anbieten und alle Suchenden fündig werden“, sagt Manuel Krieg, Geschäftsführer Regionalmanagement Nordhessen GmbH. „Die Nutzung der Plattform ist komplett kostenlos. Die Medienagentur „VONÜBERMORGEN GmbH“ hat sie kurzfristig entwickelt und der Region zur Verfügung gestellt“, ergänzt Dr. Astrid Szogs, Geschäftsführerin Regionalmanagement Nordhessen GmbH. „Wir haben ein Portal geschaffen, auf dem lokale Unternehmen ihre „Trotz-Corona-Angebote“ präsentieren können und Kunden, die den #supportyourlocals
    aktiv leben wollen, in allen Bereichen des täglichen Lebens fündig werden“, erklärt Lukas Gehner, Geschäftsführer VONÜBERMORGEN GmbH.


    Umgesetzt und unterstützt wird NORDHESSEN.HELP von der VONÜBERMORGEN GmbH, der NEUE DENKEREI GbR, der Arbeitsgemeinschaft der nordhessischen Wirtschaftsförderer,
    den City Kaufleuten Kassel e.V., der documenta Stadt Kassel, der Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg, der Handwerkskammer Kassel sowie der GrimmHeimat NordHessen.


    www.nordhessen.help
    www.facebook.com/nordhessen.help
    www.instagram.com/nordhessen.help



  • Corona-Pandemie - Hilfe beim Einkaufen

    Wir möchten als Rathaus-Team allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die aufgrund der aktuellen Situation nicht außer Haus gehen wollen oder können eine Hilfestellung auf ehrenamtlicher Basis anbieten.

    Dazu suchen wir ehrenamtliche Helfer, die Einkäufe vornehmen oder Medikamente von der Apotheke holen.

    Wenn Sie dazu bereit sind, melden Sie sich wochentags von 8.00 bis 12.00 Uhr im Rathaus bei der Kollegin Selina Schäfer unter der

    Telefon-Nummer 05626/999321 oder

    per E-Mail an schaefer-s.rathaus@badzwesten.de.

     

    Wer eine Einkaufshilfe benötigt, möchte sich ab sofort ebenfalls bei Frau Schäfer melden.

    Wir werden die Kontakte zwischen ehrenamtlichen Fahrern/Fahrerinnen und Hilfsbedürftigem Mitmenschen vermitteln.

     

    Vielen herzlichen Dank für Ihre Mithilfe.

    Gemeinsam bestehen wir auch in schwierigen Zeiten!

     

    Michael Köhler, Bürgermeister





  • Landesregierung beschließt Soforthilfe für hessische Vereine 

    Das Land Hessen startet ein Soforthilfeprogramm für die hessische Vereins- und Kulturlandschaft, um die finanziellen Folgen der Corona-Virus-Pandemie zu minimieren.


    Von dem Förderprogramm zur „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“ sollen alle 41.000 hessischen Vereine profitieren. Insgesamt stellt die Landesregierung für das Programm mindestens 20 Millionen Euro bereit. Gemeinnützige und auf ehrenamtlicher Basis geführte Vereine, Organisationen und Initiativen, die durch die Corona-Virus-Pandemie unverschuldet in eine existenzbedrohliche finanzielle Notlage geraten sind, können ab sofort Gelder in Höhe von bis zu 10.000 Euro beantragen.

    Die finanziellen Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie auf gemeinnützige Vereine sind teilweise erheblich und können schnell existenzbedrohend werden, da Vereine aufgrund des Vereins- und Steuerrechts nicht wie etwa Kapitalgesellschaften Rücklagen bilden, auf die sie in Krisenzeiten zurückgreifen können.

    Das Programm dient zur Abwendung pandemiebedingter existenzbedrohlicher Liquiditätsengpässe im ideellen Bereich und soll die Weiterführung der Nachwuchsarbeit und der klassischen Vereinsarbeit sicherstellen.

     Vereine, die Ausgaben wie zum Beispiel Mieten für ihr Vereinsheim, Instandhaltungen oder Betriebskosten wie Strom und Wasser nicht mehr aus eigenen Mitteln decken können, können ab sofort die Fördermittel beim fachlich zuständigen Ministerium beantragen.

    Der Antrag und die Richtlinie zur Durchführung des Förderprogramms ist online auf dem Landesportal www.hessen.de abrufbar.

    Dabei ist zu beachten, dass finanzielle Notlagen, die bereits vor dem 11. März bestanden haben, davon nicht abgedeckt werden.

  • KfW-Schnellkredit für den Mittelstand

    Die Wirtschaftsförderung informiert:


    Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können mittelständische Unternehmen bald den neuen KfW-Schnellkredit beantragen. Der Kredit wird zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht Ihre Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten.

    Das Wichtigste:

    * Förderkredit für Anschaffungen und laufende Kosten

    * für Unternehmen mit 11 bis 249 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind

    * Max. Kreditbetrag: bis zu 3 Monatsumsätze des Jahres 2019

    Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erhalten max. 500.000 Euro

              Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten erhalten max. 800.000 Euro * Zinssatz von aktuell 3,00 % p.a.

    * 10 Jahre Laufzeit

    * 100 % Risikoübernahme durch die KfW

    * keine Risikoprüfung durch Ihre Bank

    Es wird mit Hochdruck daran gearbeitet, dass Sie den KfW-Schnellkredit schon bald beantragen können. Wir informieren Sie dann umgehend!


    RKW Hessen bietet Mittelstand eine zu 100 Prozent geförderte Perspektivenberatung an

    Das Bundeswirtschaftsministerium fördert ab sofort Beratungen für Coronabetroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler bis zu einem Beratungswert von 4.000 Euro ohne Eigenanteil. Die verbesserten Förderkonditionen für die Inanspruchnahme professioneller Beratungsleistungen gelten befristet bis Ende 2020.

    Durch die Corona-Krise benötigen viele Unternehmen Unterstützung bei betriebswirtschaftlichen Fragen. Dafür wird jetzt die Förderung schnell und unbürokratisch ausgeweitet.

    Die Unternehmen sollen in die Lage versetzt werden, Maßnahmen zu entwickeln, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu begrenzen und sich wieder wettbewerbsfähig aufzustellen. Dieses Modul ergänzt die finanziellen Instrumente, die Bund und Land beschlossen haben. Lesen Sie unten im Link, was es mit diesem Angebot auf sich hat und wie es funktioniert. Weiterlesen >

    Rentenversicherung hilft Selbständigen in der Corona-Krise

    Selbständige, die in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungspflichtig sind und durch die Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten, können auf Antrag ihre Beitragszahlung bis 31. Oktober 2020 aussetzen. Betroffene können sich unter Hinweis auf die Corona-Pandemie formlos an ihren Rentenversicherungsträger wenden und eine Aussetzung der laufenden Beitragszahlung beantragen. Das kostenfreie Service-Telefon der Rentenversicherung steht unter der Nummer 0800 1000 4800 zur Verfügung. Über die Online-Dienste unter www.deutscherentenversicherung.de ist die Rentenversicherung rund um die Uhr erreichbar.

    Bleiben Sie gesund und kommen Sie gut durch diese schwierige Phase.

    Ihr Service-Hotline-Team der Wirtschaftsförderung des Schwalm-Eder-Kreises

    Darüber hinaus erreichen Sie uns bei Fragen weiterhin unter der

    Hotline-Nummer 0 56 81 / 7 75 — 4 85 oder

    per Mail corona-fb80@schwalm-eder-kreis.de

  • Land Hessen beschließt Bußgelder zum Schutz der Bevölkerung

    Land Hessen beschließt Bußgelder zum Schutz der Bevölkerung

    Ab dem 03.04.2020 können in Hessen Verstöße gegen die Verordnungen der Hessischen Landesregierung zum Schutz der Bevölkerung vor dem Corona-Virus einheitlich mit Bußgeldern belegt werden. Das Kabinett hat festgelegt, welche Verstöße gegen die Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus künftig als Ordnungswidrigkeiten von den Ordnungs- und Gesundheitsämtern geahndet werden können. Je nach Schwere des individuellen Verstoßes sind unterschiedliche Bußgeldzahlungen vorgesehen.

    Z.B. werden Verstöße gegen die folgenden Verbote mit den entsprechenden Regelsätzen geahndet:

    Regelsatz von 200 Euro

    • Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen (Ausnahme: Familien oder häusliche Gemeinschaft), pro Teilnehmer
    • Teilnahme an einer Zusammenkunft oder Wahrnehmung von touristischen und kulturellen Angeboten jeglicher Art und sonstige Sportangebote
    • Nichtbeachtung der Vorgaben zu Hygienemaßnahmen (zum Beispiel in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen) oder das unerlaubte Betreten solcher Einrichtungen durch Besucher

    Regelsatz von 500 Euro

    • Verstoß gegen die Quarantäneanordnung bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten

    Regelsatz von 200 bis 1.000 Euro

    • Das Organisieren von Zusammenkünften, touristischen und kulturellen Angeboten jeglicher Art und sonstigen Sportangeboten
    • Das Nichteinhalten der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Sicherheitsvorkehrungen in Bezug auf das Abstandsgebot oder Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen. Dies betrifft zum Beispiel die Geschäftsführung eines Unternehmens

    Regelsatz von 500 bis 5.000 Euro

    • Verstoß gegen das Gebot der Schließung und Einstellung von Einrichtungen, Betrieben, Begegnungsstätten oder entsprechende Angebote
    • Verstoß gegen das Bewirtungsverbot
    • Unerlaubtes Anbieten von Übernachtungen

     

    Besonders schwere Verstöße gegen die Verordnung können sogar als Straftaten zur Anzeige gebracht werden. Dies betrifft im Wesentlichen vorsätzliche Verstöße, etwa das Abhalten verbotener Veranstaltungen, Verstöße gegen Quarantäneanordnungen oder bei nachgewiesener Weiterverbreitung des Krankheitserregers.

    Eine vollständige Liste zu den unterschiedlichen Bußgeldern finden Sie in den „Anwendungshinweisen/Richtlinie für den Vollzug der Ge- und Verbote aus den Corona-Verordnungen“ unter https://www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen/verordnungen-und-allgemeinverfuegungen


  • Landkreis koordiniert ehrenamtliche Hilfe zentral

    Aufgrund der weiterhin andauernden Corona-Pandemie und den damit verbundenen
    Maßnahmen zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus im
    Schwalm-Eder-Kreis koordiniert der Landkreis mit einer neuen Ansprech- und Koordinierungsstelle
     für ehrenamtliche Hilfe ab sofort die unterschiedlichen Angebote im Landkreis.

    In der Corona-Krise möchten viele Bürgerinnen und Bürger im Schwalm-Eder-Kreis helfen. Es gibt zahlreiche Maßnahmen, die die Ausbreitung der Corona-Pandemie eindämmen sollen. Zeitgleich stehen aber auch Menschen vor Problemen bei der Bewältigung ihres Alltags. Mitbürgerinnen und Mitbürger in unserer unmittelbaren Umgebung und Nachbarschaft sind auf Unterstützung angewiesen. Kranke Personen, die besonders gefährdete Gruppe der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, aber auch diejenigen, die sich in Quarantäne oder Isolation befinden.

    In vielen Gemeinden und Städten haben sich bereits Initiativen durch Vereine oder Privatpersonen gegründet. Viele Kommunen im Schwalm-Eder-Kreis koordinieren und vermitteln Einkaufshilfen und andere Hilfsangebote. Auch erste kreisweite Hilfsangebote durch den Zusammenschluss verschiedener Jugendorganisationen sind entstanden.

    „Das sind gute Nachrichten, die uns aus den Gemeinden und Städten erreichen. Es zeigt, dass alle Mitbürgerinnen und Mitbürger gemeinsam gut durch diese schwierige Zeit kommen wollen, sich hierbei auch durch vielfältiges, ehrenamtliches Engagement unterstützen und dass die Nachbarschaftshilfe bei uns noch immer funktioniert. Hierauf sind wir stolz und möchten uns bei allen ganz herzlich bedanken.“, so Landrat Winfried Becker und Erster Kreisbeigeordneter Jürgen Kaufmann.


    Durch die vielfältigen Angebote und einzelnen Initiativen ist es für die Hilfesuchenden oft schwierig genau zu erkennen, an wen sie sich wenden können, wenn sie Hilfe benötigen. Andererseits sind viele Menschen bereit zu unterstützen, wissen aber nicht, wie ihr Hilfsangebot auf einfachem Weg zu den Hilfesuchenden kommt.

    „Durch die Einrichtung der Ansprech- und Koordinierungsstelle wollen wir als Schwalm-Eder-Kreis unseren Beitrag für die Hilfe von betroffenen Mitbürgerinnen und Mitbürgern leisten. Wir wollen uns zu den vielen Hilfsangeboten auf lokaler Ebene einen Überblick verschaffen. Dabei legen wir uns klar auf die Vermittlung und unterstützende Koordination fest. Es sind die vielen Ehrenamtlichen vor Ort, die diesen tollen Einsatz für ihre Mitmenschen leisten. Mit der Koordinierungsstelle möchten wir dabei unterstützen, die helfenden und hilfesuchenden Personen auf einem einfachen Weg miteinander in Kontakt zu bringen.“, erklärt Jürgen Kaufmann, zuständiger Dezernent der Sozialverwaltung.

    Die zentrale Ansprech- und Koordinierungsstelle für hilfesuchende sowie helfende Mitbürgerinnen und Mitbürger ist unter der Telefonnummer 05681 775-283 erreichbar. Herr Andre Teumer-Weißenborn von der Sozialverwaltung steht von Montag bis Donnerstag in der Zeit zwischen 8:00 und 15:00 Uhr sowie am Freitag zwischen 8:00 und 13.00 Uhr telefonisch für Fragen zur Verfügung. Auch per E-Mail unter andre.teumer-weissenborn@schwalm-eder-kreis.de kann Kontakt zur Ansprech- und Koordinierungsstelle aufgenommen werden.

    Herr Teumer-Weißenborn betreut die Angebote für den Schwalm-Eder-Kreis auf der hessenweiten Online-Plattform www.hessen-helfen.de. Auch hier haben hilfesuchende und helfende Personen eine einfach Zugangsmöglichkeit, sich gegenseitig zu finden. Die Angebote reichen auf der Online-Plattform von der Nachbarschaftshilfe bis zur Unterstützung der lokalen Landwirte.

    Besonders die Landwirte sind aufgrund der bevorstehenden Erntesaison auf Hilfe angewiesen und suchen nach Saisonarbeitskräften. Der Regionalbauernverband Kurhessen hat unterschiedliche Stellenangebote der Landwirte in der Region unter www.rbv-kurhessen.de zusammengefasst.

    Zulassung von Kraftfahrzeugen inzwischen digital möglich

    Der Schwalm-Eder-Kreis ermöglicht in dringenden Fällen die kontaktlose Zulassung von
    Kraftfahrzeugen. Dazu müssen die eingescannten oder fotografierten Dokumente per
    Email an die Adresse der Zulassungsstelle unter KFZ-Zulassungsbehoerde@schwalm‑eder-kreis.de gesandt werden. Die Rücksendung der Dokumente und der Kennzeichen erfolgt auf dem Postweg. Auch wichtige Abmeldungen von Kraftfahrzeugen sind möglich. Das detaillierte Verfahren ist auf der Homepage des Schwalm-Eder-Kreises unter dem Button „Kfz-Zulassung und Wunschkennzeichen“ auf der Startseite beschrieben.

    „Ich bin sehr froh, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zulassungsstellen trotz eingestellten Publikumsverkehr ein Verfahren entwickelt haben, in dem alle Schritte ohne den direkten Kontakt abgewickelt werden können. Dies hilft die Kunden, aber auch unsere Mitarbeitenden zu schützen und zeigt mir, dass wir als Verwaltung auch in dieser außergewöhnlichen Krisensituation funktionieren“, so Landrat Winfried Becker.


  • Die Gemeinde Bad Zwesten reagiert auf Corona-Virus

    Bürgermeister Köhler sieht die Gemeinde Bad Zwesten gut aufgestellt, um ihren Teil beizutragen, die Corona-Pandemie zu bewältigen. Der größte Teil der kommunalen Infrastruktur wurde zwischenzeitlich abgeschottet wie das Rathaus, die Gemeinschaftshäuser, der Bauhof, die Sammelstelle und das Kurhaus. Im Kindergarten gibt es Notgruppen.  

    Ein Teil der Verwaltung arbeitet im Home-Office mit Laptops für den Fall, dass im Rathaus aktive Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Virus erkranken, ausfallen und abgelöst werden müssen. Damit ist das Rathaus gerüstet und kann dauerhaft arbeiten. Dienstliche Angelegenheiten sollen am besten telefonisch oder per Mail geklärt werden.

    Die wichtigen Infrastruktureinrichtungen wie Abwasser und Wasser werden auch weiterhin gesichert werden können. Die Mitarbeiter sind im Wechsel zu Hause, so dass immer ein Kollege einen viruserkrankten Kollegen ersetzen könnte.

    Die Gemeinde Bad Zwesten plant einen Einkaufsdienst für Menschen, die ihre Wohnung nicht mehr verlassen wollen oder können. So werden ehrenamtliche Helfer für Einkäufe und die Besorgung von Medikamenten gesucht. Ebenfalls können sich diejenigen melden, die eine Einkaufshilfe benötigen.
    Melden Sie sich bei unserer Mitarbeiterin Frau Selina Schäfer.

    Keine Mitarbeiter gefunden.

    „Wir verstehen uns als Dienstleister für unsere Bürgerinnen und Bürger und möchten für Sie auch in Notlagen da sein. Daher wollen wir aktive ehrenamtliche Kräfte vermitteln an die Menschen, die eine Einkaufhilfe dringend benötigen“, so Bürgermeister Michael Köhler.

    v.l. Selina Schäfer, Bürgermeister Michael Köhler und Nico Grochowski



  • Portal bringt Helfer und Hilfesuchende zusammen

    Das Einreiseverbot für Erntehelfer aus Polen und Rumänien, dass das Innenministerium erlassen hat, stellt auch im Schwalm-Eder-Kreis Landwirte vor Herausforderungen.

    Der Bundesverband der Maschinenringe und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft haben deshalb ein Online-Portal ins Leben gerufen, dass Helfer und Hilfesuchende unbürokratisch zusammenbringen soll.

    Das Portal richtet sich nicht nur an landwirtschaftliche Betriebe, sondern an Betriebe aller Branchen, die auf der Suche nach Arbeitskräften sind. Das neue Online-Portal finden Sie hier.

  • Wichtige Hinweise zur Entsorgung von Abfällen aus Quarantäne- Haushalten

    Sehr geehrte Kundinnen, sehr geehrte Kunden,

    aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation haben wir zum Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit wiederum zur Sicherstellung der Abfallentsorgung am 17.03.2020 alle unsere Anlagen für private Anlieferungen geschlossen. Seit dem 21.03.2020 finden zudem keine Sonderabfallsammlungen mehr statt.

    Wir bitten Sie um Verständnis für die getroffenen Maßnahmen und möchten heute wichtige Hin-weise des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucher-schutz (HMKULV) weitergeben.


    Quarantäne-Haushalte müssen die folgenden Regeln bei der Sammlung und Bereitstellung von Abfällen einhalten:

    • Sämtliche Abfälle, die kontaminiert sein könnten, sollen in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben werden. Ein Einwerfen von z.B. losen Taschentüchern in eine Abfalltonne ist zu unterlassen.
    • Die Abfallsäcke sind anschließend durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen.
    • Bei der Getrennthaltung der Abfälle (Papier, Gelbe Tonne/Gelber Sack) ist darauf zu achten dass mindestens 3 Tage vor dem Abholtermin keine Abfälle in die jeweiligen Tonnen/Säcke gegeben werden.
    • Für Glasabfälle und Pfandverpackungen wird empfohlen, diese nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren. Eine Reinigung der Oberflächen ist empfehlenswert.

    Wir bitten um Beachtung.

    Weitere Informationen erhalten sie auf der Internetseite der Abfallwirtschaft Lahn-Fulda.