Deutscher Bädertag in Bad Arolsen


Die Stadt Bad Arolsen und der Hessische Heilbäderverband waren gemeinsamer Ausrichter der zweitätigen Großveranstaltung.

Der Vorsitzende des Hessischen Heilbäderverbandes, Bad Zwestens Bürgermeister Michael Köhler freute sich über eine erfolgreiche Versammlung mit über 100 Verbandsvertretern, Kurdirektoren, Bürgermeistern, Klinik- Chefs und Fachmedizinern.

Der Verband verstehe sich als Lobbyist für rund 500.000 Beschäftigte im Bereich Gesundheit. Es werde ein Jahresumsatz von 25 Milliarden Euro erwirtschaftet, so Köhler. „Der aktuelle Trend um mehr Nachhaltigkeit nutzt den rund 350 Kurorten sehr, da die Menschen bereit sind, sich aktiv um ihre Gesundheit zu kümmern und sich das auch etwas kosten lassen“, so der Hessische Vorsitzende des Verbandes. Dabei werden verstärkt Kurorte in Deutschland aufgesucht, um lange Reisen und Flüge und die damit einhergehende Umweltbelastung zu vermeiden. „Die Zukunft spielt uns, den ländlichen Kurorten in die Karten“ ist Köhler überzeugt.

Die Präsidentin des Deutschen Heilbäderverbandes Brigitte Goertz-Meissner sieht großes Potential in den ambulanten Kuren. Die Budgets der Krankenkassen seien noch nicht ausgereizt. Auch einkommensschwache Arbeitnehmer haben somit eine gute Chance auf eine ambulante Maßnahme. Das sei bedauerlicherweise nicht bekannt. Das wolle der DHV ändern, so die Präsidentin.


Von links: Fritz Link, Vizepräsident des Deutschen Heilbäderverbandes (DHV), Natascha Rath (Kurverwaltung Bad Zwesten), Wilhelm Müller (Touristik-Service Bad Arolsen), Michael Köhler (Präsident Hessischer Heilbäderverband), die DHV-Präsidentin Brigitte Goertz-Meissner, Almut Boller (Geschäftsführerin Hessischer Heilbäderverband) und Bürgermeister Jürgen van der Horst.          
Foto: Armin Haß

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